Lernmaterial
1. Einleitung
1.1. Ziele und Lernergebnisse
Ziele des Handbuchs
Dieses Modul befasst sich mit sozialem Engagement im Schulleben und Zusammenleben. Ihr werdet lernen, wie kleine, verantwortungsbewusste Handlungen mit europäischen Werten und den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) verknüpft werden können, um ein Umfeld zu schaffen, das für alle gerechter, sicherer und freundlicher ist.
Die Ziele sind:
a. Zu erklären, was sozialer Aktivismus ist; warum es im schulischen und gemeinschaftlichen Alltag wichtig ist; wie es sich auf das gemeinsame Wohl statt auf persönlichen Nutzen konzentriert.
b. Den Schüler*innen dabei zu helfen, alltägliche Situationen zu erkennen und zu diskutieren, in denen Fairness, Sicherheit und Freundlichkeit gestärkt werden können; ihnen zu vermitteln, warum es wichtig ist, in solchen Situationen aktiv zu werden.
c. Die Schüler dabei zu unterstützen, einfache ethische Grundsätze in der Gruppenarbeit anzuwenden (z. B. ehrlich sein, anderen zuhören, anderen keinen Schaden zufügen), während sie einem Prozess Schritt für Schritt folgen, um ein kleines Pilotprojekt zu entwerfen und durchzuführen, die Ergebnisse zu reflektieren und am Schluss die ursprüngliche Idee zu verbessern.
d. Schulisches Engagement mit europäischen Werten (z. B. Würde, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte) zu verknüpfen; europäische Werte mit relevanten Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in Verbindung zu bringen; zu verdeutlichen, dass positive Veränderungen ein sich wiederholender Kreislauf sind und aufzuzeigen, wie kleine Projekte, wenn sie langfristig Bestand haben, dazu beitragen können, Zugehörigkeitsgefühl, Solidarität und Vertrauen in das demokratische Leben aufzubauen.
Lernziele des Handbuchs
Am Ende dieses Handbuchs sollten die Schüler*innen in der Lage sein:
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Beschreiben: Die Grundideen des Moduls zu nennen (oder mit eigenen Worten zu beschreiben): Was ist sozialer Aktivismus? Was bedeutet „Gemeinwohl“? Welche europäischen Werte sind für die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) am relevantesten und was sind die SDGs in einfachen Worten? Warum braucht positiver Wandel einen sich wiederholenden Kreislauf und ist kein einmaliges Ereignis?
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Verstehen: Warum es wichtig ist, dass im schulischen Umfeld Fairness, Sicherheit und Freundlichkeit im Alltag gefördert werden; warum Aktivismus ein gemeinsames Projekt ist; wie kleine, verantwortungsbewusste Handlungen ein Gefühl der Zugehörigkeit, Solidarität und des Vertrauens in das demokratische Leben schaffen können.
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Anwenden: Einfache ethische Grundsätze (Ehrlichkeit, Zuhören, Fürsorge für andere) bei der Arbeit in Gruppen; einen klaren, schrittweisen Ansatz nutzen, um ein kleines Pilotprojekt in eurer Schule oder Gemeinde zu entwerfen, durchzuführen und zu reflektieren.
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Vergleichen und zusammenfassen: Verschiedene Alltagssituationen, die für Projektideen relevant sind; das Wissen über Fairness, europäische Werte und die SDGs zusammenführen und ein Projekt entwerfen, die dem Gemeinwohl am besten dient.
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Argumentieren: Für Ideen und Maßnahmen einzustehen, indem die Schüler*innen mit Belegen erklären, dass ihr Projekt mit Fairness, Freundlichkeit, Sicherheit, europäischen Werten und relevanten SDGs in Verbindung steht, und dabei Beispiele und Ergebnisse aus ihrem eigenen Pilotprojekt zur Unterstützung ihrer Argumente benutzen.
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Kritisch analysieren: Die Projekte auch kritisieren, indem die Schüler*innen fragen, was funktioniert hat und was nicht; wer davon profitiert hat; wer möglicherweise ausgeschlossen wurde? Wurden ethische Grundsätze eingehalten? Was würde dazu beitragen, dass das Projekt langfristig Bestand hat? Was sollten sie im nächsten Veränderungszyklus anders versuchen?