Zusätzliche Materialien
7. Gemeinsames Projekt 1: Daten-Detektive | Unser Workshop zu digitalen Rechten
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Lernziele |
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Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) |
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Bezug zu Werten & Identität der EU |
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Alter/Stufe |
Sekundarstufe I – 13 bis 15 Jahre |
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Vorwissen/Voraussetzungen |
Erste Erfahrungen mit sozialen Medien und dem Internet. Die Schüler*innen kennen Begriffe wie Privatsphäre, Passwörter und Sicherheit im Internet. |
Dauer |
Insgesamt: 90 Minuten |
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Gruppengröße & Gruppeneinteilung |
20–30 Schüler*innen, aufgeteilt in 4–5 Gruppen mit je 4–6 Personen. Jede Gruppe bekommt ein anderes Thema zu digitalen Rechten. |
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Ort |
Klassenraum oder Computerraum. Tische für Gruppenarbeit gestellt. Ein Beamer oder ein Smartboard für die Präsentationen. |
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Materialien & Quellen |
Themenkarten (eine pro Gruppe) Marker und Buntstifte Feedbackkarten für die Präsentationen (gegenseitige Rückmeldung) |
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Einbindung der Gemeinde/von Partnern (freiwillig) |
Eine Fachperson für Cybersicherheit aus der Gegend, eine Person von einer Nichtregierungsorganisation (z. B. einer Organisation für digitale Rechte) oder eine Kontaktperson von Europe Direct einladen, die zuschaut oder eine 5-minütige Einführung gibt. |
Barrierefreiheit & Inklusion |
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Beschreibung |
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In diesem Workshop werden die Schüler*innen zu „Daten-Detektiv*innen“: Sie recherchieren zu einem Thema rund um digitale Rechte und bringen es ihren Mitschüler*innen mit einer kurzen Kampagnen-Präsentation bei. Jede Gruppe bekommt eines von fünf Themen aus dem echten Leben, die auch für die EU besonders wichtig sind: Privatsphäre und Datenschutz, Falschinformationen und Fake News, Cybermobbing und Hassrede, Bildschirmzeit und digitales Wohlbefinden oder digitale Teilhabe und die digitale Kluft. Die Schüler*innen bekommen die Informationen nicht einfach vorgesetzt. Sie müssen ein Thema selbst verstehen, entscheiden, was am wichtigsten ist, und es ihren Mitschüler*innen kreativ vermitteln. Das ist genau das, was engagierte Bürger*innen, Nichtregierungsorganisationen und EU-Institutionen tun: Sie machen aus schwierigen Rechten verständliche Botschaften, nach denen man handeln kann. Am Ende der Aktivität entsteht gemeinsam eine „Digitale Klassen-Charta“ – ein gemeinsames Versprechen der ganzen Gruppe, das im Klassenraum aufgehängt oder auf der Website der Schule veröffentlicht werden kann. |
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Bewertung |
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Begleitende Bewertung |
Die Lehrkraft beobachtet während der Vorbereitung und der Präsentationen die Zusammenarbeit in der Gruppe, ob die Inhalte stimmen, wie kreativ die Gruppe ist und ob sie Bezüge zur EU herstellt. |
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Abschließende Bewertung (falls gewünscht) |
Die Gruppen geben ihr Plakat oder ihre Folien ab, zusammen mit einer kurzen schriftlichen Begründung (5–8 Sätze). Darin erklären sie ihre wichtigste Botschaft und was sie mit den Werten der EU zu tun hat. |
Selbsteinschätzung der Schüler*innen |
„Ein digitales Recht, von dem ich vor diesem Workshop nicht wusste, dass ich es habe, ist …“ „Eine Sache, die ich an meinem Verhalten im Internet ändern werde, ist …“ |
Rückmeldung der Mitschüler*innen |
Alle Schüler*innen füllen eine Feedbackkarte für eine andere Gruppe aus:
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Dokumentation, Nachweise & nächste Schritte |
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Was gesammelt wird |
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Wirkung beobachten |
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Ergebnisse teilen |
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Nächste Schritte |
Die Gruppen herausfordern, aus ihrem Plakat ein 60-Sekunden-Video für eine Social-Media-Kampagne zu machen. Eine Organisation für digitale Rechte zu einer anschließenden Fragerunde einladen. Mit Informatik, Ethik oder Gesellschaftslehre verbinden, um das Thema fächerübergreifend zu vertiefen. |