Zusätzliche Materialien
| Website: | EuroCivic Lab Moodle |
| Kurs: | Das EuroCivic Student Toolkit (DE) |
| Buch: | Zusätzliche Materialien |
| Gedruckt von: | Guest user |
| Datum: | Freitag, 23. Oktober 2026, 22:35 |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Fallbeispiel 1: Lebensweisen und Nachhaltigkeit: Der Blick durch „Dollar Street“
- 2. Fallbeispiel 2: Zu teuer, um grün zu sein?
- 3. Fallbeispiel 3: Das Video, das alle geteilt haben
- 4. Fallbeispiel 4: Held*innen des Hilfe-Knopfs
- 5. Fallbeispiel 5: Das „112“-Superteam eilt zu Hilfe!
- 6. Fallbeispiel 6: „EU-Superbürger*innen“ – bereit für jede Herausforderung!
- 7. Gemeinsames Projekt 1: Daten-Detektive | Unser Workshop zu digitalen Rechten
- 8. Gemeinsames Projekt 2: Solidaritätskampagne für die Gemeinschaft | Gemeinsam in Krisenzeiten
- 9. Gemeinsames Projekt 3: Gemeinsam stärker: Eine europäische Solidaritätsmission
- 10. Gemeinsames Projekt 4: Brücke der Hilfe – Europa gemeinsam
- 11. Multimedia 1: So erkennst du Fake News im Internet
- 12. Multimedia 2: Migration in Europa – Ursachen und Herausforderungen
- 13. Multimedia 3: Lebensbedingungen in Europa – Unterschiede zwischen den Regionen der EU
- 14. Multimedia 4: Hilfe ohne Grenzen
- 15. Multimedia 5: Sicher in ganz Europa
- 16. Multimedia 6: Alle können europäische Held*innen sein
1. Fallbeispiel 1: Lebensweisen und Nachhaltigkeit: Der Blick durch „Dollar Street“
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Kurzbeschreibung |
Diese Aktivität nutzt die Kraft von Bildern, um den Schüler*innen zu zeigen, wie ungleich Einkommen und Lebensbedingungen auf der Welt und in der Europäischen Union verteilt sind. Mit der Plattform „Dollar Street“ können die Lernenden in die Wohnungen echter Familien schauen, die nach ihrem Einkommen geordnet sind. Im Mittelpunkt stehen die wichtigsten Dinge des täglichen Lebens, besonders Wasser und Ernährung. Bei dieser Aufgabe wählen die Schüler*innen drei Familien mit unterschiedlichem Einkommen aus (eine aus der EU und zwei aus anderen Teilen der Welt). Sie vergleichen, wie die Familien an sauberes Wasser kommen und wie gut ihr Essen ist. So verstehen die Schüler*innen, dass das Einkommen (SDG 1 und 10) direkt darüber entscheidet, ob Menschen grundlegende Hygiene (SDG 6) und ein gesundes Leben haben. Am Ende denken die Schüler*innen kritisch über ihre eigenen Vorurteile zu den Unterschieden zwischen den Lebensbedingungen in Europa und auf der Welt nach. |
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Lernziele |
Mithilfe von Bildern ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie unterschiedlich die Lebensbedingungen innerhalb und außerhalb der Europäischen Union sind. Anhand von echten Familien die Zusammenhänge zwischen SDG 1 (Keine Armut) und SDG 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen) erkennen. Kritisch über die Unterschiede zwischen Klischees und dem echten Leben nachdenken. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
Schritt 1: Erkundet die Galerie und nutzt die Filter (z. B. „Wasserquelle“, „Zahnbürsten“, „Hände“, „Toiletten“), um herauszufinden, wie die Familien an Wasser kommen. Schritt 2: Wählt eine Familie aus der EU und zwei Familien aus anderen Regionen mit unterschiedlichem Einkommen aus. |
2. Fallbeispiel 2: Zu teuer, um grün zu sein?
Als der Stadtrat ankündigt, den Autoverkehr in der Nähe der Schule zu verringern und mehr Radwege zu bauen, gibt es sofort Reaktionen. Manche Schüler*innen sind begeistert. Ihnen gefällt die Idee von sauberer Luft und sichereren Straßen. Andere sind weniger begeistert.
„Meine Eltern können sich nicht einfach ein Elektroauto kaufen“, sagt eine Schülerin im Unterricht.
Ein anderer ergänzt: „Umweltpolitik ist für reiche Familien einfacher.“
Bald werden in den sozialen Medien Beiträge geteilt, die das Projekt kritisieren:
„Die Klimapolitik bestraft normale Leute, während die Politiker*innen um die ganze Welt fliegen.“
Im Erdkundeunterricht schauen sich die Schüler*innen das Thema genauer an. Sie finden heraus, dass die Luftverschmutzung in ihrer Stadt gestiegen ist, besonders in der Nähe von Schulen, und dass die Klimapolitik der EU nicht nur weniger Abgase, sondern auch mehr Gesundheit für alle zum Ziel hat.
Die Lehrkraft bittet die Schüler*innen, das eigentliche Dilemma zu benennen:
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Kann sich Umweltschutz für manche Menschen ungerecht anfühlen?
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Wer soll für den grünen Wandel bezahlen?
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Wie kann Klimaschutz sozial gerecht bleiben?
Die Klasse wird in kleine Gruppen aufgeteilt, um über praktische Lösungen nachzudenken. Sie streiten nicht nur „dafür“ oder „dagegen“, sondern suchen nach Kompromissen:
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günstigere öffentliche Verkehrsmittel für Schüler*innen,
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sicherere Radwege,
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finanzielle Unterstützung für Familien mit wenig Geld,
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Schulaktionen, die dazu anregen, zu Fuß zu gehen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.
Eine Schülerin kommt zu dem Schluss:
„Vielleicht ist die Frage nicht, ob wir grün werden, sondern wie wir das gerecht schaffen.“ Das Gespräch hilft den Schüler*innen zu verstehen, dass es bei Nachhaltigkeit nicht nur um die Umwelt geht, sondern auch um Solidarität, darum, dass alle mitgenommen werden, und um gemeinsame Verantwortung in Europa.
Fragen zum Nachdenken
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Warum finden manche Menschen Klimapolitik ungerecht?
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Wie können Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit zusammenpassen?
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Welche Aufgaben haben die Bürger*innen, die Gemeinden und die EU?
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Welche Lösungen aus dem Fallbeispiel findest du am realistischsten?
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Wie können junge Menschen dazu beitragen, dass ihre Umgebung grüner wird?
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Kurzbeschreibung |
Dieses Fallbeispiel zeigt die sozialen Herausforderungen, die mit ökologischer Nachhaltigkeit und dem europäischen Grünen Deal verbunden sind. Die Schüler*innen untersuchen eine Diskussion vor Ort darüber, den Autoverkehr in der Nähe von Schulen zu verringern und umweltfreundlichere Verkehrsmittel einzuführen. Manche Bürger*innen wünschen sich sauberere Luft und sicherere Straßen. Andere machen sich Sorgen, dass die Klimapolitik Familien mit wenig Geld stärker belastet. Im Gespräch in der Klasse untersuchen die Schüler*innen, wie Umweltschutz, wirtschaftliche Gerechtigkeit und der Zusammenhalt in der Gesellschaft manchmal in Konflikt geraten können. Die Aktivität regt die Lernenden an, über einfache „dafür oder dagegen“-Positionen hinauszugehen und ausgewogene, realistische Lösungen zu suchen, die Nachhaltigkeit und Solidarität verbinden. Das Fallbeispiel zeigt außerdem, dass europäische Bürgerschaft gemeinsame Verantwortung für gemeinsame Herausforderungen wie den Klimawandel bedeutet. Gleichzeitig wird deutlich, dass verschiedene Gruppen diese Politik unterschiedlich erleben. Die Schüler*innen denken darüber nach, wie Bürger*innen, Gemeinden und die Europäische Union zusammenarbeiten können, damit der Weg in eine nachhaltigere Zukunft gerecht wird. |
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Lernziele |
Verstehen, wie ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zusammenhängen. Darüber nachdenken, wie die europäische Klimapolitik verschiedene Gruppen in der Gesellschaft betrifft. Kritisches Denken und Problemlösen üben, indem man über schwierige Entscheidungen aus dem echten Leben spricht. |
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Empfohlener Einsatz |
Geeignet für Politik, Erdkunde, Nachhaltigkeit oder Europa-Themen im Unterricht: als Gesprächseinstieg, Debatte oder Gruppenaufgabe zum Problemlösen rund um den europäischen Grünen Deal und die Nachhaltigkeitsziele. |
3. Fallbeispiel 3: Das Video, das alle geteilt haben
Eines Abends verbreitet sich ein kurzes Video in den sozialen Medien blitzschnell unter den Schüler*innen.
In dem Video wird behauptet, die Europäische Union wolle traditionelle Feste der einzelnen Länder verbieten, weil sie „nicht inklusiv genug“ seien. Innerhalb weniger Stunden fangen die Schüler*innen in Gruppenchats an zu streiten. Manche sind wütend. Andere glauben die Geschichte sofort, weil das Video professionell aussieht und gefühlvolle Musik und dramatische Untertitel hat.
Am nächsten Tag ist das Thema im Unterricht. Ein paar Schüler*innen bestehen darauf:
„Die EU will immer alles kontrollieren.“
Andere sind unsicher, geben aber zu, dass sie das Video geteilt haben, ohne zu prüfen, ob es stimmt. Die Lehrkraft verrät die Antwort nicht sofort, sondern bittet die Schüler*innen, selbst nachzuforschen:
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Wer hat das Video gemacht?
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Gibt es zuverlässige Quellen, die die Behauptung bestätigen?
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Warum verbreiten sich gefühlvolle Beiträge im Internet so schnell?
In Teams finden die Schüler*innen heraus, dass im Video veränderte Schlagzeilen und aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte benutzt wurden. In dem echten Dokument der EU ging es eigentlich darum, Hassreden bei öffentlichen Veranstaltungen zu verringern – und nicht darum, Traditionen zu verbieten.
Die Klasse spricht darüber, warum sich Falschinformationen so leicht verbreiten, wenn es um Identität, Kultur oder Angst geht. Sie denken auch darüber nach, dass verantwortungsvolles Verhalten im Internet zur demokratischen Bürgerschaft gehört. Am Ende der Stunde erstellen die Schüler*innen eine einfache „Checkliste zum Faktencheck“ für ihre Schulgemeinschaft:
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die Quelle prüfen,
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Informationen vergleichen,
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gefühlvolle Inhalte nicht sofort teilen,
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fragen, wer von der Falschinformation profitiert.
Ein Schüler denkt nach:
„Fake News verbreiten sich schneller, wenn Menschen aufhören, Fragen zu stellen.“
Die Klasse erkennt: Die Demokratie zu schützen bedeutet auch, ehrliche und respektvolle öffentliche Gespräche zu schützen.
Fragen zum Nachdenken
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Warum wirkte das Video am Anfang glaubwürdig?
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Wie beeinflussen Gefühle, wie schnell sich Falschinformationen verbreiten?
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Welche Verantwortung haben Bürger*innen im Internet?
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Warum ist Medienkompetenz wichtig für die Demokratie?
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Was können Schulen tun, um kritisches Denken zu fördern?
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Kurzbeschreibung |
Dieses Fallbeispiel beschäftigt sich mit Falschinformationen, verantwortungsvollem Verhalten im Internet und demokratischer Bürgerschaft in Europa. Die Schüler*innen untersuchen, wie sich ein irreführendes Video in den sozialen Medien schnell unter jungen Menschen verbreitet und Meinungen beeinflusst, bevor die Fakten geprüft sind. Die Aktivität zeigt, wie gefühlvolle Inhalte, veränderte Schlagzeilen und Online-Blasen (Echokammern) zu Verwirrung, Spaltung und Misstrauen führen können. Durch eigenes Nachforschen und Gespräche in der Klasse lernen die Schüler*innen, Informationen aus dem Internet kritisch zu prüfen, zuverlässige Quellen zu erkennen und zu verstehen, welche Folgen Falschinformationen für die Gesellschaft haben. Das Fallbeispiel regt die Schüler*innen an, darüber nachzudenken, wie Medienkompetenz hilft, demokratische und respektvolle öffentliche Gespräche zu schützen. Die Schüler*innen erfahren auch, was digitale Bürgerschaft mit europäischen Werten wie Demokratie, Verantwortung, Inklusion und kritischem Denken zu tun hat. Die Aktivität zeigt nicht nur, welche Informationen „wahr“ oder „falsch“ sind. Sie hilft den Lernenden zu verstehen, warum sich Falschinformationen verbreiten und wie Bürger*innen im Internet verantwortungsvoll reagieren können. |
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Lernziele |
Medienkompetenz und die Fähigkeit, Informationen kritisch zu prüfen, entwickeln. Verstehen, wie Falschinformationen demokratische Diskussionen und die öffentliche Meinung beeinflussen können. Über verantwortungsvolles Verhalten im Internet und aktive Bürgerschaft nachdenken. |
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Empfohlener Einsatz |
Geeignet für Politik, Medienbildung, Informatik oder Gesellschaftslehre im Unterricht: als Gesprächseinstieg, Faktencheck-Aktivität oder Aufgabe zum gemeinsamen Nachdenken über Demokratie, digitale Bürgerschaft und europäische Werte. |
4. Fallbeispiel 4: Held*innen des Hilfe-Knopfs
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Kurzbeschreibung |
Stell dir vor, ein kleines Dorf in einem europäischen Land wird von einem schweren Sturm getroffen. Weil so viel Wasser kommt, kann die Feuerwehr vor Ort die Lage nicht mehr allein bewältigen. Was passiert jetzt? Bei dieser Aktivität lernen die Schüler*innen, dass kein Land in schwierigen Zeiten allein gelassen wird. Im Spiel drückt ein „Land“ auf einen großen, ausgedachten „Hilfe-Knopf“. Dann öffnen die „Nachbarländer“ ihre „Zauberrucksäcke“ und besprechen, wie sie helfen können. Eines schickt einen Hubschrauber, ein anderes bringt saubere Decken, und das dritte schlägt vor, mehr Ärzt*innen zu schicken, und so weiter. Indem die Schüler*innen einem Land in Not Hilfe „übergeben“, sehen sie deutlich, was es heißt, europäische Bürger*innen zu sein: Auch wenn wir vor schwierigen Aufgaben stehen, werden wir stärker, wenn wir teilen, was wir haben, und gemeinsam handeln. |
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Lernziele |
- Solidarität: verstehen, dass die Länder der Europäischen Union einander helfen müssen. - Probleme lösen: verstehen, dass sich Probleme gemeinsam leichter lösen lassen. - Zugehörigkeit: sich als Teil der EU wichtig und gebraucht fühlen. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
- Aktivität im Sitzkreis: Frag die Schüler*innen: „Wenn das Haus deiner Nachbarin oder deines Nachbarn überschwemmt wäre, was würdest du ihr oder ihm leihen?“ - Hilfe-Karte: Zeichnet auf einer Europakarte „Hilfe-Brücken“ zwischen den Ländern ein, die zeigen, wie Hilfe über Grenzen hinweg unterwegs ist. |
5. Fallbeispiel 5: Das „112“-Superteam eilt zu Hilfe!
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Kurzbeschreibung |
Stell dir vor, du bist im Ausland unterwegs und kennst die Sprache des Landes nicht. Plötzlich siehst du, dass jemand Hilfe braucht. Was würdest du tun? Bei dieser Aktivität lernen die Schüler*innen die Notrufnummer 112 kennen. Sie gilt in allen Ländern der Europäischen Union, und mit ihr kann man schnell Hilfe rufen. Die Schüler*innen lernen, dass sie als EU-Bürger*innen überall dieselbe Notrufnummer benutzen können: die 112. Wenn sie diese Nummer anrufen, werden sie in jedem Land der Europäischen Union mit Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei verbunden. Im Klassenraum wird ein „Rettungs-Rollenspiel“ gemacht: Ein*e Schüler*in spielt eine Situation vor, in der sie oder er Hilfe braucht, und die anderen lernen, wie man die 112 anruft. So verstehen die Kinder, dass die Europäische Union wie ein gemeinsames Sicherheitsnetz ist: Man bekommt in jedem Land Hilfe, egal welche Sprache man spricht und wo man gerade ist. |
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Lernziele |
- Sicherheit: sich die Nummer 112 merken und wissen, dass sie in allen Ländern der EU gilt. - Selbstvertrauen: sich ruhiger und mutiger fühlen, weil man weiß, dass es immer Hilfe gibt, auch im Ausland. - Europäische Solidarität: verstehen, dass wir alle Teil einer großen Gemeinschaft sind und uns umeinander kümmern. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
- Modul 3: Sicherheit in Europa. - Praktische Aktivität: Die Schüler*innen gestalten ihren eigenen „112-Pass“ oder ein „Sicherheitsabzeichen“ und nehmen es mit nach Hause, damit sie sich an die wichtige Notrufnummer erinnern. - Spiel „Sprach-Herausforderung“: Die Lehrkraft spielt eine Person, die eine fremde Sprache spricht, und die Schüler*innen zeigen mit der Nummer 112 und deutlichen Gesten, wie man Hilfe ruft. |
6. Fallbeispiel 6: „EU-Superbürger*innen“ – bereit für jede Herausforderung!
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Kurzbeschreibung |
Stell dir vor, ein europäisches Land steht vor einer großen Herausforderung – einer Überschwemmung, einem Waldbrand, einer Verschmutzung des Meeres und so weiter. Wer hilft? Bei dieser Aktivität lernen die Schüler*innen, dass die Länder der Europäischen Union zusammenarbeiten und sich in schwierigen Zeiten gegenseitig helfen. Sie teilen, was sie haben, und schicken Hilfe dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Die Schüler*innen werden zum „Team der EU-Superbürger*innen“. Ein*e Schüler*in stellt das Problem vor, und die anderen spielen nach, wie verschiedene Länder oder Menschen helfen könnten, zum Beispiel, indem sie Feuerwehrleute, Ärzt*innen, Fachleute oder Freiwillige schicken. So verstehen die Kinder, dass Europa eine Gemeinschaft ist, in der sich die Länder gegenseitig unterstützen. Egal, wo ein Problem auftaucht – wir lösen es gemeinsam. |
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Lernziele |
- Solidarität: verstehen, dass die Länder der EU einander helfen, wenn sie in Schwierigkeiten sind. - Aktive Bürgerschaft: verstehen, dass auch Kinder auf kleine, aber wichtige Weise etwas beitragen können. - Europäische Identität: stolz darauf sein, Teil der europäischen Gemeinschaft zu sein, die zusammenarbeitet. |
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Format/Link zur Quelle |
Offizielle Quelle: Europäische Kommission – Informationen zu Solidarität und Katastrophenschutz in der EU |
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Empfohlener Einsatz |
- Modul 3: Herausforderungen in Europa meistern wir gemeinsam - Praktische Aktivität: Die Schüler*innen gestalten ihr eigenes „EU-Superbürger*innen-Abzeichen“, das zeigt, wie sie anderen helfen können. - Spiel „Mission Herausforderung“: Die Lehrkraft stellt ein Problem in Europa vor (z. B. einen Waldbrand, eine Überschwemmung, Verschmutzung). Im Rollenspiel zeigen die Schüler*innen, wie die Länder der EU zusammenarbeiten können, um das Problem zu lösen. |
7. Gemeinsames Projekt 1: Daten-Detektive | Unser Workshop zu digitalen Rechten
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Lernziele |
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Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) |
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Bezug zu Werten & Identität der EU |
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Alter/Stufe |
Sekundarstufe I – 13 bis 15 Jahre |
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Vorwissen/Voraussetzungen |
Erste Erfahrungen mit sozialen Medien und dem Internet. Die Schüler*innen kennen Begriffe wie Privatsphäre, Passwörter und Sicherheit im Internet. |
Dauer |
Insgesamt: 90 Minuten |
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Gruppengröße & Gruppeneinteilung |
20–30 Schüler*innen, aufgeteilt in 4–5 Gruppen mit je 4–6 Personen. Jede Gruppe bekommt ein anderes Thema zu digitalen Rechten. |
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Ort |
Klassenraum oder Computerraum. Tische für Gruppenarbeit gestellt. Ein Beamer oder ein Smartboard für die Präsentationen. |
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Materialien & Quellen |
Themenkarten (eine pro Gruppe) Marker und Buntstifte Feedbackkarten für die Präsentationen (gegenseitige Rückmeldung) |
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Einbindung der Gemeinde/von Partnern (freiwillig) |
Eine Fachperson für Cybersicherheit aus der Gegend, eine Person von einer Nichtregierungsorganisation (z. B. einer Organisation für digitale Rechte) oder eine Kontaktperson von Europe Direct einladen, die zuschaut oder eine 5-minütige Einführung gibt. |
Barrierefreiheit & Inklusion |
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Beschreibung |
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In diesem Workshop werden die Schüler*innen zu „Daten-Detektiv*innen“: Sie recherchieren zu einem Thema rund um digitale Rechte und bringen es ihren Mitschüler*innen mit einer kurzen Kampagnen-Präsentation bei. Jede Gruppe bekommt eines von fünf Themen aus dem echten Leben, die auch für die EU besonders wichtig sind: Privatsphäre und Datenschutz, Falschinformationen und Fake News, Cybermobbing und Hassrede, Bildschirmzeit und digitales Wohlbefinden oder digitale Teilhabe und die digitale Kluft. Die Schüler*innen bekommen die Informationen nicht einfach vorgesetzt. Sie müssen ein Thema selbst verstehen, entscheiden, was am wichtigsten ist, und es ihren Mitschüler*innen kreativ vermitteln. Das ist genau das, was engagierte Bürger*innen, Nichtregierungsorganisationen und EU-Institutionen tun: Sie machen aus schwierigen Rechten verständliche Botschaften, nach denen man handeln kann. Am Ende der Aktivität entsteht gemeinsam eine „Digitale Klassen-Charta“ – ein gemeinsames Versprechen der ganzen Gruppe, das im Klassenraum aufgehängt oder auf der Website der Schule veröffentlicht werden kann. |
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Bewertung |
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Begleitende Bewertung |
Die Lehrkraft beobachtet während der Vorbereitung und der Präsentationen die Zusammenarbeit in der Gruppe, ob die Inhalte stimmen, wie kreativ die Gruppe ist und ob sie Bezüge zur EU herstellt. |
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Abschließende Bewertung (falls gewünscht) |
Die Gruppen geben ihr Plakat oder ihre Folien ab, zusammen mit einer kurzen schriftlichen Begründung (5–8 Sätze). Darin erklären sie ihre wichtigste Botschaft und was sie mit den Werten der EU zu tun hat. |
Selbsteinschätzung der Schüler*innen |
„Ein digitales Recht, von dem ich vor diesem Workshop nicht wusste, dass ich es habe, ist …“ „Eine Sache, die ich an meinem Verhalten im Internet ändern werde, ist …“ |
Rückmeldung der Mitschüler*innen |
Alle Schüler*innen füllen eine Feedbackkarte für eine andere Gruppe aus:
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Dokumentation, Nachweise & nächste Schritte |
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Was gesammelt wird |
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Wirkung beobachten |
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Ergebnisse teilen |
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Nächste Schritte |
Die Gruppen herausfordern, aus ihrem Plakat ein 60-Sekunden-Video für eine Social-Media-Kampagne zu machen. Eine Organisation für digitale Rechte zu einer anschließenden Fragerunde einladen. Mit Informatik, Ethik oder Gesellschaftslehre verbinden, um das Thema fächerübergreifend zu vertiefen. |
8. Gemeinsames Projekt 2: Solidaritätskampagne für die Gemeinschaft | Gemeinsam in Krisenzeiten
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Lernziele |
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Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) |
Wichtigstes Nachhaltigkeitsziel
Weitere passende Nachhaltigkeitsziele
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Bezug zu Werten & Identität der EU |
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Alter/Stufe |
Sekundarstufe I – 13 bis 16 Jahre |
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Vorwissen/Voraussetzungen |
Grundwissen über Bürgerschaft, Teamarbeit und Unterstützungsangebote in der Gemeinschaft. |
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Dauer |
Insgesamt: 90–120 Minuten |
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Gruppengröße & Gruppeneinteilung |
20–30 Schüler*innen, aufgeteilt in 4–5 Gruppen mit je 4–6 Personen |
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Ort |
Klassenraum, Computerraum oder Schulgelände |
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Materialien & Quellen |
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Einbindung der Gemeinde/von Partnern (freiwillig) |
Eine Person von einer Nichtregierungsorganisation aus der Gegend, eine*n Freiwillige*n vom Roten Kreuz oder eine wichtige Person aus der Gemeinde einladen, um darüber zu sprechen, wie eine Gemeinschaft Krisen gemeinsam meistert. |
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Barrierefreiheit & Inklusion |
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Beschreibung |
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Die Schüler*innen gestalten gemeinsam eine „Solidaritätskampagne“ zu einer Krise, zum Beispiel einer Pandemie, einer Überschwemmung, Migration oder Lebensmittelknappheit. Die Gruppen recherchieren, wie Gemeinschaften in Europa in Notlagen zusammengehalten und Verantwortung übernommen haben. Jede Gruppe erstellt:
Zum Schluss gibt es einen „Solidaritätsmarkt“, auf dem die Gruppen ihre Kampagnen den Mitschüler*innen vorstellen. |
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Bewertung |
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Begleitende Bewertung |
Die Lehrkraft beobachtet:
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Abschließende Bewertung (falls gewünscht) |
Die Gruppen geben ab:
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Selbsteinschätzung der Schüler*innen |
„Eine Sache, die ich über Solidarität gelernt habe, ist …“ „Eine Sache, die ich in meiner Gemeinschaft tun kann, ist …“ |
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Rückmeldung der Mitschüler*innen |
Die Schüler*innen füllen Feedbackkarten aus:
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Dokumentation, Nachweise & nächste Schritte |
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Was gesammelt wird |
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Wirkung beobachten |
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Ergebnisse teilen |
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Nächste Schritte |
Die Schüler*innen erstellen:
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Nachdenken für Lehrkräfte |
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9. Gemeinsames Projekt 3: Gemeinsam stärker: Eine europäische Solidaritätsmission
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Kurzbeschreibung |
Dieses Projekt hilft den Schüler*innen zu verstehen, dass sich die Menschen in Europa gegenseitig helfen, wenn sie Probleme haben. In der ersten Woche sprechen die Schüler*innen über verschiedene Herausforderungen, vor denen europäische Länder stehen können, zum Beispiel Überschwemmungen, Brände, Verschmutzung oder Familien, die Hilfe brauchen. In kleinen Gruppen malen oder gestalten sie ein Plakat, das diese Fragen beantwortet: - Was ist das Problem? - Wer braucht Hilfe? - Wie können Länder gemeinsam helfen? In der zweiten Woche machen die Schüler*innen eine kleine, aber sinnvolle Aktion in der Schule oder mit ihren Familien, zum Beispiel Sachspenden sammeln, Blumen pflanzen, Dankeskarten für Helfer*innen gestalten oder Plakate zum Schutz der Natur machen. Zum Abschluss gibt es einen „Tag der Solidarität“, an dem die Schüler*innen ihre Aktionen vorstellen und darüber sprechen, wie Zusammenarbeit Europa stärkt. Die Kinder verstehen: Teil von Europa zu sein bedeutet, sich um andere zu kümmern und einander zu helfen. |
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Lernziele |
- Zusammenarbeit: verstehen, dass wir Schwierigkeiten schneller und leichter bewältigen, wenn wir zusammenarbeiten. - Helfen ist wichtig: wissen, dass nicht nur Erwachsene etwas zum Guten verändern können. - Europäisches Miteinander: sich als wichtiger Teil einer Gemeinschaft fühlen, in der sich die Menschen umeinander kümmern. |
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Format/Link zur Quelle |
Link: Europäische Union – Zusammenarbeiten und einander unterstützen |
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Empfohlener Einsatz |
- Am besten während einer „Grünen Woche“ oder eines Umweltmonats umsetzen. - Ansporn für die Klasse: Wenn die Schüler*innen es schaffen, ihren Plastikverbrauch um mehr als die Hälfte zu verringern, wird gemeinsam gesät und gepflanzt. |
10. Gemeinsames Projekt 4: Brücke der Hilfe – Europa gemeinsam
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Kurzbeschreibung |
Dieses Projekt hilft den Schüler*innen zu verstehen, dass sich die Menschen in Europa gegenseitig unterstützen. Zuerst spricht die Klasse über Herausforderungen wie Überschwemmungen, Brände, Verschmutzung und so weiter. Die Lehrkraft erklärt, dass die Länder der EU zusammenarbeiten und einander unterstützen. Alle Schüler*innen basteln einen „Ziegelstein“ aus Papier und malen oder schreiben darauf, wie sie helfen können (teilen, Müll trennen, Wasser sparen, freundlich sein). Aus den Steinen entsteht an der Wand eine „Brücke der Hilfe“. Die Schüler*innen sehen: Viele kleine gute Taten ergeben zusammen etwas Starkes. Zum Schluss vervollständigen die Schüler*innen den Satz: „Ich helfe Europa, wenn …“ |
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Lernziele |
- Zusammenarbeit: verstehen, dass wir stärker sind, wenn wir gemeinsam handeln. - Freundlichkeit: wissen, dass es wichtig ist, anderen zu helfen. - Zugehörigkeit: stolz darauf sein, Teil von Europa zu sein. |
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Format/Link zur Quelle |
Bild-Idee |
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Empfohlener Einsatz |
- Passt gut zum Europatag oder zum Politikunterricht. - Familien einbeziehen: Familienmitglieder einladen, auch einen „Ziegelstein“ zu gestalten und so zur gemeinsamen Brücke beizutragen. - Abschluss: ein Foto der Klasse vor der „Brücke der Hilfe“ machen, um den Einsatz aller und das gemeinsame Ergebnis zu würdigen. |
11. Multimedia 1: So erkennst du Fake News im Internet
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Kurzbeschreibung |
Dieses Lernvideo hilft Schüler*innen, Falschinformationen und Fake News in sozialen Medien und auf Online-Plattformen zu erkennen. An praktischen Beispielen lernen sie, wie veränderte Inhalte, irreführende Schlagzeilen und gefühlvolle Botschaften die öffentliche Meinung und demokratische Diskussionen beeinflussen können. Die Schüler*innen werden angeregt zu beobachten, wie sich Informationen im Internet verbreiten und wie kritisches Denken hilft, demokratische Werte und verantwortungsvolle digitale Bürgerschaft in Europa zu schützen. Beim Anschauen des Videos sollen die Schüler*innen darauf achten,
Vorschläge für Beobachtungsfragen:
Die Aktivität fördert Medienkompetenz, verantwortungsvolles Verhalten im Internet und das Bewusstsein für demokratische Mitbestimmung in der digitalen Welt Europas. |
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Lernziele |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
Geeignet für Informatik, Politik oder Gesellschaftslehre. Kann mit Faktencheck-Aktivitäten in Gruppen oder Gesprächen über Sicherheit im Internet verbunden werden. |
12. Multimedia 2: Migration in Europa – Ursachen und Herausforderungen
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Kurzbeschreibung |
Diese Infografik zeigt den komplizierten Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und Migration. Sie erklärt, dass Migration nicht nur einen Grund hat, sondern dass viele Dinge zusammenkommen: Chancen auf Arbeit, Bildung, Sicherheit, Kontakte zu anderen Menschen und persönliche Wünsche. Das Bildmaterial hilft den Schüler*innen zu verstehen, dass Migration oft zunimmt, wenn sich ein Land entwickelt, weil dann mehr Menschen das Geld und die Möglichkeiten haben, ins Ausland zu gehen. Die Infografik zeigt auch, wie wichtig Geldüberweisungen in die Heimat und Verbindungen zwischen Ländern sind. Beim Untersuchen der Infografik sollen die Schüler*innen darauf achten,
Vorschläge für Beobachtungsfragen:
Die Aktivität fördert kritisches Denken, den Blick auf die ganze Welt und das Verständnis von Migration als vielschichtiges gesellschaftliches und wirtschaftliches Thema, das mit der Entwicklung in Europa und in der Welt zusammenhängt. |
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Lernziele |
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Format/Link zur Quelle |
Entwicklung und Migration – von der Theorie zur Wirklichkeit (Infografik) |
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Empfohlener Einsatz |
Geeignet für Erdkunde, Politik oder Gesellschaftslehre: als Gesprächseinstieg, zum Untersuchen der Infografik oder zur Vorbereitung auf Debatten über Migration und Solidarität in Europa. |
13. Multimedia 3: Lebensbedingungen in Europa – Unterschiede zwischen den Regionen der EU
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Kurzbeschreibung |
Die Schüler*innen untersuchen eine Infografik von Eurostat über die Lebensbedingungen und die Unterschiede zwischen den Regionen in Europa. In kleinen Gruppen vergleichen sie Einkommen, Arbeit, Wohnen und Lebensqualität in verschiedenen Regionen der EU. Danach besprechen sie, wie diese Unterschiede die Chancen und das Wohlbefinden der Menschen beeinflussen. Beim Untersuchen der Infografik sollen die Schüler*innen darauf achten,
Vorschläge für Beobachtungsfragen:
Die Aktivität fördert kritisches Denken, das Verstehen von Zahlen und das Verständnis für Solidarität und Zusammenhalt in Europa. |
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Lernziele |
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Format/Link zur Quelle |
Eurostat: Statistiken zu den Lebensbedingungen auf regionaler Ebene |
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Empfohlener Einsatz |
Geeignet als kurzer Gesprächseinstieg im Unterricht, als Aufgabe zum Untersuchen in Gruppen oder als Einführung in Themen wie Ungleichheit, Förderpolitik der EU und Solidarität in Europa. |
14. Multimedia 4: Hilfe ohne Grenzen
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Art |
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Kurzbeschreibung |
Dieses Video erklärt einfach und verständlich, wie das EU-Katastrophenschutzverfahren funktioniert. Es zeigt, wie die Länder Europas zusammenarbeiten, wenn eine große Katastrophe passiert, zum Beispiel ein Brand, ein Erdbeben oder eine Überschwemmung. Das Video erklärt: Wenn ein Land ein Problem nicht allein bewältigen kann, kann es andere europäische Länder um Hilfe bitten. Es zeigt auch, wie Löschflugzeuge, Rettungsteams und andere Ausrüstung über Grenzen geschickt werden, damit die Menschen in Sicherheit sind. |
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Lernziele |
- Gegenseitige Hilfe: verstehen, dass die Länder der EU einander bei Katastrophen unterstützen und helfen. - Die Aufgaben der Retter*innen: die Arbeit von Feuerwehrleuten, Ärzt*innen, Pilot*innen und anderen Fachleuten wertschätzen, die bei der Hilfe mitmachen. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
- Einführung in das Thema Solidarität: Schaut das Video an und sprecht darüber, warum es wichtig ist, starke Nachbarn zu haben, die einander helfen. - Kreative Aktivität: Die Schüler*innen zeichnen eine „Rettungskarte“, auf der zu sehen ist, wie Flugzeuge oder Lastwagen aus ihrem Land einem Nachbarland zu Hilfe kommen. |
15. Multimedia 5: Sicher in ganz Europa
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Art |
YouTube-Video (Informationsspot) |
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Kurzbeschreibung |
Dieses kurze Informationsvideo zum Tag des Notrufs 112 erklärt, warum die europäische Notrufnummer so wichtig ist. Es zeigt klar und einfach, dass die 112 die eine Notrufnummer ist, die in allen Ländern der EU gilt. Das Video betont, dass es immer Hilfe gibt, egal ob man im eigenen Land ist oder in ein anderes Land der EU reist. Der Anruf bei der 112 ist kostenlos und funktioniert unabhängig von der Sprache. So können sich alle sicher sein, dass sie Hilfe bekommen, wenn sie sie brauchen. |
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Lernziele |
- Sicherheit: verstehen, dass die Nummer 112 in allen Ländern der Europäischen Union funktioniert und man damit in jeder Notlage Hilfe rufen kann. - Europäische Identität: sich sicher und geborgen fühlen, weil man weiß, dass alle europäischen Bürger*innen in der ganzen EU geschützt sind. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
- Sicherheitsstunde: eine kurze praktische Übung machen, in der die Schüler*innen lernen, wie man sich in einer gefährlichen Situation verhält. - Rollenspiel: einen „Notruf“ ausprobieren – die Schüler*innen erzählen, was sie der Person am Telefon sagen würden, wenn sie im Urlaub in eine gefährliche Situation kämen (z. B. ein Feuer). |
16. Multimedia 6: Alle können europäische Held*innen sein
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Kurzbeschreibung |
Dieses Video gehört zur Reihe „EU Protects“ und erzählt die wahre Geschichte, wie europäische Länder gemeinsam gegen schlimme Waldbrände in Italien gekämpft haben. Im Video sieht man echte Menschen – Pilot*innen und Feuerwehrleute aus verschiedenen Ländern –, die gemeinsam für ein Ziel arbeiten. So wird aus dem schwierigen Begriff „EU-Politik“ eine lebendige Geschichte über Mut, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe. Das Video zeigt: Wenn wir vor großen Herausforderungen stehen, werden wir stärker, wenn wir unsere Kräfte vereinen. |
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Lernziele |
- Mut und Zusammenarbeit: verstehen, dass man Umweltprobleme leichter bewältigt, wenn man gemeinsam handelt und mutig Verantwortung übernimmt. - Solidarität in der EU: verstehen, dass hier echte Menschen anderen Menschen in schwierigen Situationen helfen. |
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Format/Link zur Quelle |
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Empfohlener Einsatz |
- Gespräch: Frag die Schüler*innen: „Wenn du eine Superkraft hättest, um einem Nachbarland zu helfen, welche wäre das?“ (z. B. bei einer Überschwemmung ganz schnell Schutzwände bauen oder bei Trockenheit Regen machen). |