1. Aktivität 1: Pop-up-Müllgalerie

Titel der Aktivität:
 Pop-up-Müllgalerie

Lernziele

-            Erkennen, wie Alltagsgegenstände Ideen vermitteln können (Form, Textur, Funktion, Bedeutung)

-            Entwerfen und bauen Sie eine kleine Installation aus wiederverwendeten Materialien, die eine klare Botschaft über die Schule/Gemeinschaft vermittelt

-            Verfassen eines kurzen Kuratorentextes und Vermittlung des Werks vor einem Live-Publikum unter Begründung ästhetischer und ethischer Entscheidungen.

Abstimmung auf die SDGs

SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktion (kreative Wiederverwendung)

SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden (Wertschätzung gemeinsamer Räume)

SDG 4 – Hochwertige Bildung (kulturelle Kompetenz und Bürgerschaft)

Verbindung zu den Werten und der Identität der EU

Würde – Ethischer Umgang mit Bildern/Objekten

Solidarität – Pflege des Gemeinguts

Kulturelle Vielfalt – Pluralistische ästhetische Ausdrucksformen

Demokratische Teilhabe – Offene Ausstellung

Alter/Stufe

Oberstufe der Grundschule (10–12) / Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)]

Vorkenntnisse/Voraussetzungen

Grundlagen der Komposition – Ausgewogenheit/Kontrast/Rhythmus

Sicherheit/Hygiene – beim Umgang mit Materialien

Dauer

90’ (oder 45’+45’)

Gruppengröße und Gruppeneinteilung

Teams zu 4 oder 5 Personen mit folgenden Rollen: Kurator (Konzept), Bauleiter (Bau), Designer (Komposition), Dokumentarist (Foto/Video), Moderator (Text/Stimme).

Umfeld

Vorbereitung im Klassenzimmer + Pop-up-Galerie in Fluren/Bibliothek/Atrium...

Materialien & Ressourcen

Physische Materialien: saubere Alltagsgegenstände (Schachteln, Verschlüsse, Textilien, Pappe), leichte Sockel, Malerkrepp, Heißkleber/Festkleber, Kabelbinder, stumpfe Schere, Handschuhe, A6-Etiketten, Filzstifte.

Digital (optional): Smartphone/Tablet für Fotos; einfacher QR-Code-Generator für Audioguide.

Handouts: Spickzettel zur Gestaltung; Vorlage für Kuratorenschilder; Sicherheitscheckliste.

Einbindung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional)

Schulpersonal (Logistik/Sicherheit vor Ort)

Bibliothek (Ausrichtung)

Elternbeirat (Materialien und Besuche)

Lokale Künstler (Betreuung)

Barrierefreiheit und Inklusion

Möglichkeit, zu erzählen statt zu schreiben.

Beschreibung

Eine von Schülern aus wiederverwendeten Alltagsmaterialien gestaltete Pop-up-Galerie. In einem 90-minütigen Sprint verwandeln Teams gewöhnliche Gegenstände in kleine Installationen, die etwas über das Schulleben und die Gemeinschaft aussagen. Die Galerie entsteht in einem realen Raum (Flur/Bibliothek), empfängt echte Besucher, sammelt schnelles Feedback und verschwindet dann wieder – und hinterlässt Fotos, Notizen und Ideen für die nächste Runde. Sie verbindet Kunst, Nachhaltigkeit und Bürgerengagement durch gemeinsames Gestalten, Prototyping und öffentlichen Dialog.

Bewertung

Formative Bewertung

Beobachtung des Prozesses (Planung, Sicherheit, Zusammenarbeit), Fragen stellen, kurze Überprüfungen während des Aufbaus und der Pilotphase.

Summative Bewertung (falls zutreffend)

Konzept/Botschaft; Aufbau; Ethik und Sicherheit; Kommunikation und Zusammenarbeit.

Schüler*innen

Selbstbewertung

„Was habe ich gelernt? Habe ich Form und Idee miteinander verknüpft? Erklärt die Beschriftung die Botschaft?

Feedback von Mitschüler*innen

Zwei Sterne und ein Wunsch

Dokumentation, Belege & Nachbereitung

Zu sammelnde Belege

Fotos von Werken und Besuchern (mit Einwilligung), Kuratorische Beschriftungen; Besucherzahlen; optionaler Audio-QR-Code.

Wirkungsmessung

Anzahl der wiederverwendeten Materialien; Besucherzahl; Feedback der Besucher.

Verbreitung

Online-Galerie; Vorher-Nachher-Material;

Nächste Schritte

Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern und Müllabfuhrunternehmen

Reflexion der Lehrkraft

Was hat gut funktioniert und warum?

Was würde ich beim nächsten Mal ändern?

Lernnachweise (wurden die Erfolgskriterien erfüllt?)

Inklusion und Wohlbefinden: Wer wurde (nicht) erreicht?

Partnerschaften und Gemeinschaft: Mehrwert geschaffen?

KURATORISCHES ETIKETT

Titel des Werks:

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Team (Namen):

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Wichtigste Materialien:

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Idee/Botschaft (60–80 Wörter):

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Bezug zur Schule/Gemeinde:

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Hinweise zu Ethik und Sicherheit:

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QR-Code/Audio (Link oder kurze Beschreibung):

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Kriterien/Stufe

Konzept/Botschaft

Aufbau

 

Ethik/Sicherheit

Kommunikation

Zusammenarbeit

Stufe 3

Klare Idee und relevant

Zielgerichtete und wirkungsvolle Gestaltung

Solide Arbeit; ethische Aspekte berücksichtigt und beachtet

Ansprechende, klare Beschriftung

Ausgereifte gemeinsame Gestaltung; unterstützende Führung durch Gleichaltrige

Stufe 2

Grundlegende Idee; begrenzte Verbindung zum Kontext

Einfache Organisation

Teilweise geminderte Risiken; Ethik wird nur am Rande berücksichtigt

Verständlicher Text;

Zugewiesene Rollen; unregelmäßige Zusammenarbeit

Stufe 1

Unklare Idee oder kein Bezug zur Gemeinschaft

Unorganisiert; Entscheidungen nicht bewusst getroffen

Unabgedeckte Risiken; Missbrauch von Bildern/Daten

Unklarer Text

Uneinheitliche Beteiligung; ungelöste Konflikte