Modulaktivitäten
| Website: | EuroCivic Lab Moodle |
| Kurs: | Das EuroCivic Student Toolkit (DE) |
| Buch: | Modulaktivitäten |
| Gedruckt von: | Guest user |
| Datum: | Freitag, 23. Oktober 2026, 22:38 |
Inhaltsverzeichnis
- 1. Aktivität 1: Pop-up-Müllgalerie
- 2. Aktivität 2: Mein Handlungsspielraum
- 3. Aktivität 3: Nachhaltige Architekten 2050: „Die Stadt der Zukunft“
- 4. Aktivität 4: „Freundlichkeit teilen“
- 5. Aktivität 5: „Lärmjäger“
- 6. Aktivität 6: Entwicklung eines Aktionsplans für gute Bildung
- 7. Aktivität 7: Verbesserung des digitalen Wohlbefindens durch schülergeführte Lösungen
- 8. Aktivität 8: Umweltfreundlichere Schulen durch Schülerinnovationen: Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Förderung nachhaltiger Gewohnheiten
1. Aktivität 1: Pop-up-Müllgalerie
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Titel der Aktivität: |
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Lernziele |
- Erkennen, wie Alltagsgegenstände Ideen vermitteln können (Form, Textur, Funktion, Bedeutung) - Entwerfen und bauen Sie eine kleine Installation aus wiederverwendeten Materialien, die eine klare Botschaft über die Schule/Gemeinschaft vermittelt - Verfassen eines kurzen Kuratorentextes und Vermittlung des Werks vor einem Live-Publikum unter Begründung ästhetischer und ethischer Entscheidungen. |
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Abstimmung auf die SDGs |
SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktion (kreative Wiederverwendung) SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden (Wertschätzung gemeinsamer Räume) SDG 4 – Hochwertige Bildung (kulturelle Kompetenz und Bürgerschaft) |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Würde – Ethischer Umgang mit Bildern/Objekten Solidarität – Pflege des Gemeinguts Kulturelle Vielfalt – Pluralistische ästhetische Ausdrucksformen Demokratische Teilhabe – Offene Ausstellung |
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Alter/Stufe |
Oberstufe der Grundschule (10–12) / Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)] |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundlagen der Komposition – Ausgewogenheit/Kontrast/Rhythmus Sicherheit/Hygiene – beim Umgang mit Materialien |
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Dauer |
90’ (oder 45’+45’) |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
Teams zu 4 oder 5 Personen mit folgenden Rollen: Kurator (Konzept), Bauleiter (Bau), Designer (Komposition), Dokumentarist (Foto/Video), Moderator (Text/Stimme). |
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Umfeld |
Vorbereitung im Klassenzimmer + Pop-up-Galerie in Fluren/Bibliothek/Atrium... |
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Materialien & Ressourcen |
Physische Materialien: saubere Alltagsgegenstände (Schachteln, Verschlüsse, Textilien, Pappe), leichte Sockel, Malerkrepp, Heißkleber/Festkleber, Kabelbinder, stumpfe Schere, Handschuhe, A6-Etiketten, Filzstifte. Digital (optional): Smartphone/Tablet für Fotos; einfacher QR-Code-Generator für Audioguide. Handouts: Spickzettel zur Gestaltung; Vorlage für Kuratorenschilder; Sicherheitscheckliste. |
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Einbindung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
Schulpersonal (Logistik/Sicherheit vor Ort) Bibliothek (Ausrichtung) Elternbeirat (Materialien und Besuche) Lokale Künstler (Betreuung) |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
Möglichkeit, zu erzählen statt zu schreiben. |
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Beschreibung |
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Eine von Schülern aus wiederverwendeten Alltagsmaterialien gestaltete Pop-up-Galerie. In einem 90-minütigen Sprint verwandeln Teams gewöhnliche Gegenstände in kleine Installationen, die etwas über das Schulleben und die Gemeinschaft aussagen. Die Galerie entsteht in einem realen Raum (Flur/Bibliothek), empfängt echte Besucher, sammelt schnelles Feedback und verschwindet dann wieder – und hinterlässt Fotos, Notizen und Ideen für die nächste Runde. Sie verbindet Kunst, Nachhaltigkeit und Bürgerengagement durch gemeinsames Gestalten, Prototyping und öffentlichen Dialog. |
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Bewertung |
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Formative Bewertung |
Beobachtung des Prozesses (Planung, Sicherheit, Zusammenarbeit), Fragen stellen, kurze Überprüfungen während des Aufbaus und der Pilotphase. |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Konzept/Botschaft; Aufbau; Ethik und Sicherheit; Kommunikation und Zusammenarbeit. |
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Schüler*innen Selbstbewertung |
„Was habe ich gelernt? Habe ich Form und Idee miteinander verknüpft? Erklärt die Beschriftung die Botschaft? |
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Feedback von Mitschüler*innen |
Zwei Sterne und ein Wunsch |
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Dokumentation, Belege & Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
Fotos von Werken und Besuchern (mit Einwilligung), Kuratorische Beschriftungen; Besucherzahlen; optionaler Audio-QR-Code. |
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Wirkungsmessung |
Anzahl der wiederverwendeten Materialien; Besucherzahl; Feedback der Besucher. |
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Verbreitung |
Online-Galerie; Vorher-Nachher-Material; |
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Nächste Schritte |
Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern und Müllabfuhrunternehmen |
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Reflexion der Lehrkraft |
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Was hat gut funktioniert und warum? Was würde ich beim nächsten Mal ändern? Lernnachweise (wurden die Erfolgskriterien erfüllt?) Inklusion und Wohlbefinden: Wer wurde (nicht) erreicht? Partnerschaften und Gemeinschaft: Mehrwert geschaffen? |
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KURATORISCHES ETIKETT
Titel des Werks:
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Team (Namen):
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Wichtigste Materialien:
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Idee/Botschaft (60–80 Wörter):
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Bezug zur Schule/Gemeinde:
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Hinweise zu Ethik und Sicherheit:
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QR-Code/Audio (Link oder kurze Beschreibung):
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Kriterien/Stufe |
Konzept/Botschaft |
Aufbau
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Ethik/Sicherheit |
Kommunikation |
Zusammenarbeit |
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Stufe 3 |
Klare Idee und relevant |
Zielgerichtete und wirkungsvolle Gestaltung |
Solide Arbeit; ethische Aspekte berücksichtigt und beachtet |
Ansprechende, klare Beschriftung |
Ausgereifte gemeinsame Gestaltung; unterstützende Führung durch Gleichaltrige |
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Stufe 2 |
Grundlegende Idee; begrenzte Verbindung zum Kontext |
Einfache Organisation |
Teilweise geminderte Risiken; Ethik wird nur am Rande berücksichtigt |
Verständlicher Text; |
Zugewiesene Rollen; unregelmäßige Zusammenarbeit |
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Stufe 1 |
Unklare Idee oder kein Bezug zur Gemeinschaft |
Unorganisiert; Entscheidungen nicht bewusst getroffen |
Unabgedeckte Risiken; Missbrauch von Bildern/Daten |
Unklarer Text |
Uneinheitliche Beteiligung; ungelöste Konflikte |
2. Aktivität 2: Mein Handlungsspielraum
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Titel der Aktivität: |
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Lernziele |
- Die verschiedenen Dimensionen der Bürgerbeteiligung erkennen; - die tatsächlichen Herausforderungen in der Schule und der lokalen Gemeinschaft identifizieren; - die Äußerung fundierter Meinungen und den Dialog zu Themen von gemeinsamem Interesse fördern; - Zusammenarbeit, Respekt und das Zugehörigkeitsgefühl zur Schule und zur lokalen Gemeinschaft wertschätzen; |
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Abstimmung auf die SDGs |
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden (Wertschätzung gemeinsamer Räume) SDG 4 – Hochwertige Bildung (kulturelle Kompetenzen und Bürgerschaft)
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Solidarität – für gerechtere Gemeinschaften; Demokratische Teilhabe – Akteure des Wandels. |
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Alter/Stufe |
Oberstufe der Grundschule (10–12) / Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)] |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundbegriffe der Staatsbürgerschaft, individuelle und kollektive Rechte und Pflichten; Verständnis dafür, wie die Schule und die lokale Gemeinschaft funktionieren; Fähigkeit, reale Probleme zu analysieren. |
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Dauer |
90 Minuten (oder 45 Minuten + 45 Minuten) |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
Teams aus 4 oder 5 Schülern (Arbeitsgruppen); der Lehrer (Moderator); ein Vertreter eines lokalen Vereins oder ein in der Gemeinde ansässiger „ “ (Begleiter); ein Mitglied des Schulteams (Lehr- oder Nicht-Lehrpersonal). |
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Rahmen |
Vorbereitung im Klassenzimmer; Schulaula. |
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Materialien und Ressourcen |
Physisch: Plakate oder A4-/A3-Blätter; Haftnotizen in verschiedenen Farben; Stifte und Filzstifte; Digital: Tablet (Recherche); Kamera (Aufzeichnung) |
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Einbindung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
Lokaler Verein (Betreuung); Schulpersonal (Betreuung) Elternbeirat (bei der Präsentation von Vorschlägen) |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
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Beschreibung |
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Die Aktivität lädt die Schüler dazu ein, über ihre Rolle als aktive Bürger in verschiedenen Bereichen nachzudenken: ich selbst, die Schule und die Gemeinschaft. Im Sinne der demokratischen Werte beginnt die Aktivität mit einer Versammlung, bei der zuvor identifizierte Herausforderungen für die Schule und die lokale Gemeinschaft (anhand von Nachrichtenberichten oder Vorwissen des Schulpersonals) vorgestellt werden. Anschließend werden Arbeitsgruppen gebildet. In einer Diskussionsrunde werden mithilfe von Post-its, Markern und Papier die Probleme erörtert, Ursachen ermittelt und mögliche Lösungen vorgeschlagen. Die Lehrkraft fungiert als Moderatorin, während Vertreter*innen der Schule und lokaler Vereine die Verbindung zur Gemeinschaft herstellen. Auf der Grundlage der erarbeiteten Ergebnisse bereiten die Gruppen eine Präsentation der Vorschläge vor, die später von den Vereinen oder lokalen Behörden angepasst oder umgesetzt werden können. |
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Bewertung |
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Formative Bewertung |
Aktive Teilnahme; Kritisches Denken: Fähigkeit, Herausforderungen zu analysieren; Kreativität und Innovation: Originalität und Umsetzbarkeit der vorgestellten Vorschläge;- Externes Feedback (Relevanz und Auswirkungen auf die Gemeinschaft). |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Konzept/Botschaft; Aufbau; Ethik und Sicherheit; Kommunikation und Zusammenarbeit. |
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Schüler*innen Selbstbewertung |
Was habe ich gelernt? Habe ich kreative und realistische Lösungen für die Herausforderungen vorgeschlagen? Hatte ich das Gefühl, dass ich in meiner Gemeinschaft etwas bewirken kann? |
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Feedback von Gleichaltrigen |
Zwei Sterne und ein Wunsch |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
Karten, Diagramme, Post-its, Zeichnungen, die die Argumentation und die Strukturierung der Ideen festhalten. Schriftliche oder digitale Aufzeichnungen der erarbeiteten Vorschläge. |
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Wirkungsnachverfolgung |
Anzahl und Qualität der eingereichten Vorschläge, die von Verbänden oder lokalen Behörden berücksichtigt werden können. |
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Verbreitung |
Visuelle Präsentation von Plakaten, Haftnotizen und kreativen Produkten in den Fluren; Versand oder Übergabe von Vorschlägen an lokale Vereine, Gemeinderäte oder Partner in der Gemeinde; soziale Medien der Schule; |
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Nächste Schritte |
- Entwicklung einer Lösung und deren Vorstellung in der Sitzung des Gemeinderats, |
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Reflexion der Lehrkraft |
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Was hat gut funktioniert und warum? Waren die Rollen innerhalb der Teams klar definiert und haben sie gut funktioniert? Haben sich alle Schüler sinnvoll eingebracht? Konnten die Schüler über die Dimensionen „Ich, Schule, Gemeinschaft“ reflektieren? Partnerschaften und Gemeinschaft: Mehrwert? |
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3. Aktivität 3: Nachhaltige Architekten 2050: „Die Stadt der Zukunft“
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Titel der Aktivität: |
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Lernziele |
- Bewusstsein für die Prinzipien des Aufbaus einer nachhaltigen Stadt entwickeln. - Die Schüler dazu anregen, zusammenzuarbeiten und bei der Entwicklung zukunftsorientierter Lösungen kreatives und kritisches Denken anzuwenden. |
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Bezug zu den SDGs |
SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden SDG 13 – Klimaschutz |
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Bezug zu den Werten und der Identität der EU |
„Verantwortung und Solidarität, Werte des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit, Menschenwürde und Gesundheitsfürsorge, kulturelle und soziale Verantwortung für das Gemeinwohl, kritisches und evidenzbasiertes Denken. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe (10–13) |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Die Schüler*innen verfügen über Grundkenntnisse zum Thema Nachhaltigkeit, verstehen, was eine Stadt nachhaltig macht und warum sie Grünflächen, saubere Energie und klimaresiliente Lösungen benötigt. Sie kennen die wichtigsten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs 7, 11 und 13) zumindest auf allgemeiner Ebene: saubere Energie, nachhaltige Infrastruktur und Klimaschutz.
Sie sind in der Lage, die Minecraft-Plattform auf grundlegender Ebene zu nutzen: sich bewegen, bauen, Blocktypen auswählen und Objekte anordnen.
Sie sind in der Lage, im Team zu arbeiten, zu diskutieren und gemeinsame Entscheidungen zu treffen.
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Dauer |
45 + 45 Minuten (Einführung – 10 Min., Planung – 20 Min., Bauen – 45 Min., Präsentation und Reflexion – 15 Min. |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
Gruppen von 4–5 Schülern |
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Umfeld |
Computerraum |
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Materialien und Ressourcen |
Computer mit installiertem Minecraft. Internetzugang. Informationskarten zu den SDGs 7, 11 und 13. Skizzenblätter zur Planung / Bleistifte für Skizzen. |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
Die Schüler können kurze Umfragen in ihrer Gemeinde durchführen und die gesammelten Ideen in ihr Stadtmodell für das Jahr 2050 einfließen lassen. In der Abschlussphase werden die Projekte der Schulgemeinschaft vorgestellt, um Feedback zu erhalten. |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
Es werden Gruppen gebildet, um die Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Fähigkeiten zu fördern und sicherzustellen, dass sich alle sinnvoll einbringen können. Die Arbeit in Gruppen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Rollen zu wählen, die am besten zu ihnen passen, wie z. B. Ideengeber, Rechercheur, Baumeister in Minecraft, Designer oder Präsentator/Teamvertreter. |
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Beschreibung |
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Mithilfe der Minecraft-Plattform gestalten die Schüler*innen einen Teil einer nachhaltigen Zukunftsstadt für das Jahr 2050 und wenden dabei systematisch moderne Nachhaltigkeitsprinzipien an. Während des Entwurfsprozesses integrieren sie Lösungen für saubere Energie auf Basis von Solar-, Wind- und geothermischen Ressourcen (SDG 7 – Bezahlbare und saubere Energie) und setzen eine nachhaltige Infrastruktur um, darunter begrünte Dächer, ausgebaute Radwege und vieles mehr (SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden). Gleichzeitig entwerfen die Schüler eine klimaresiliente Umgebung, einschließlich Systemen zur Wassersammlung und -wiederverwendung, verschiedener Grünflächen und weiterer Elemente (SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz). Bevor sie mit dem Stadtmodell beginnen, lernen die Schüler das Konzept einer nachhaltigen Stadt kennen und analysieren relevante städtische und ökologische Herausforderungen (SDG 11, SDG 13). Anschließend erstellen sie in Gruppen eine Stadtskizze, verteilen Rollen und beginnen mit der praktischen Arbeit in Minecraft, wobei sie Lösungen für saubere Energie und klimaresistente Infrastruktur anwenden (SDG 7, SDG 11, SDG 13). In der Abschlussphase präsentieren die Schüler ihre Projekte und erläutern anschaulich, wie ihre vorgeschlagenen Lösungen zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen (SDG 7, SDG 11, SDG 13). |
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Bewertung |
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Formative Bewertung |
Beobachtung des Engagements und der Zusammenarbeit der Schüler. Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien – ob die von den Schülern vorgeschlagenen Lösungen mit den SDGs und der Idee einer nachhaltigen Stadt im Einklang stehen. |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Ein Film über Menschenrechte. |
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Schüler Selbstbewertung |
Würde ich das auf meinem Profil teilen? Verändert das die Sichtweise von jemandem? |
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Feedback von Mitschülern |
„Ich“ – „Früher dachte ich … Jetzt denke ich …“ – Denke darüber nach, was du über das Thema gelernt hast, das wir behandelt haben, und vervollständige die folgenden Satzanfänge: Früher dachte ich … Jetzt denke ich … |
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Dokumentation, Belege & Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
Ordner zur Aufbewahrung aller Videos; Videos an besonderen Tagen einsetzen (z. B. am Tag der Menschenrechte); andere Klassen einladen, um die Kampagne auszuweiten. |
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Wirkungsmessung |
Aufrufe, Likes, Shares, Kommentare; Reflexionen der Schüler; neue Reels. |
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Verbreitung |
Soziale Medien; Schulversammlung; nächstgelegenes „Europe Direct“-Zentrum |
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Nächste Schritte |
Wiederholung der Aktivität mit verschiedenen Themen; Verbindung zur bildenden Kunst herstellen und Plakate gestalten; eine offizielle Schulkampagne unter dem Hashtag #humanrights starten |
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Reflexion der Lehrkraft |
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Was hat gut funktioniert und warum? Was würde ich beim nächsten Mal ändern? Lernnachweise (wurden die Erfolgskriterien erfüllt?) Inklusion und Wohlbefinden: Wer wurde (nicht) erreicht? Partnerschaften und Gemeinschaft: Mehrwert geschaffen? |
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4. Aktivität 4: „Freundlichkeit teilen“
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Titel der Aktivität: |
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Lernziele |
- Die Probleme von Armut und Hunger in der Welt und in der eigenen Gemeinschaft verstehen. - Empathie und ein Gefühl für gesellschaftliche Verantwortung fördern. - Kreativität und Kommunikationsfähigkeiten entwickeln, indem eine kurze Social-Media-Botschaft zum Thema „Anderen helfen“ erstellt wird. - Praktische Maßnahmen planen und vorschlagen, die anderen Menschen helfen können. |
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Abstimmung auf die SDGs |
SDG 1 – Keine Armut SDG 2 – Kein Hunger |
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Bezug zu den Werten und der Identität der EU |
Solidarität, Hilfe für Schwächere, soziale Verantwortung, Bürgersinn. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe der Sekundarstufe (10–12) |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundkenntnisse über die Gemeinschaft, Lebensmittelverschwendung und soziale Themen. |
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Dauer |
45’ + 45’ (Einführung – 10’; Themenauswahl und Planung – 20’; Aktivitäten in Geschäften/in der Schule – 35’; Reflexion und Feedback – 20’) |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
Gruppen von 3–4 Schülern; jede Gruppe ist für einen Aspekt der Aktivität zuständig: Planung, Gestaltung des Plakats, Videoproduktion oder Koordination der Lebensmittelsammlung. |
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Umfeld |
Klasse / Geschäfte / Schule |
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Materialien und Ressourcen |
Smartphones / Tablets, CapCut / InShot, Planungsvorlagen, Beispielvideos für Social-Media-Kampagnen. |
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Einbindung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
Zusammenarbeit mit lokalen Tafeln, kommunalen Behörden oder gemeinnützigen Organisationen. Die gesammelten Produkte werden an bedürftige Menschen weitergegeben. Videos oder Fotos können in den sozialen Medien der Schule geteilt werden. |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
Flexible Rollen: Planer, Plakatgestalter, Videomacher, Lebensmittelsammler. Visuelle Anleitungen, Vokabeln und alternative Materialien werden bereitgestellt (Plakate, Fotocollagen, Audioaufnahmen). |
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Beschreibung |
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Eine kreative Unterrichtseinheit und ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem die Schüler*innen eine Lebensmittelsammelaktion für Menschen in Armut in ihrem Land planen und durchführen. Jede Gruppe erstellt einen Plan, Plakate oder ein kurzes Video, koordiniert die Sammlung in Geschäften oder in der Schule und reflektiert über die erzielten Ergebnisse. |
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Bewertung |
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Formative Bewertung |
Klarheit der Botschaft, Zusammenarbeit, praktische Umsetzung, Respekt gegenüber den Teilnehmenden. |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Erfolgreich durchgeführte Lebensmittelsammelaktion, Plakate oder ein kurzes Video. |
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Schüler Selbstbewertung |
Habe ich einen wirksamen Beitrag geleistet? Haben unsere Aktionen anderen geholfen? |
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Feedback von Mitschülern |
„Früher dachte ich … Jetzt denke ich …“ – Reflexion über das Verständnis von Armut, Hunger und gemeinnützigen Aktivitäten. |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
Pläne, Fotos und Videos aller Gruppen; können bei Schulveranstaltungen oder am Tag der sozialen Verantwortung verwendet werden. |
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Wirkungsnachweis |
Menge der gesammelten Produkte, Reflexionen der Schüler, Feedback zu Fotos/Videos. |
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Verbreitung |
Soziale Medien der Schule; lokale Gemeinschaftsveranstaltungen; Zusammenarbeit mit der Tafel. |
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Nächste Schritte |
Wiederholung der Aktivität in anderen Gruppen; Verknüpfung mit dem Fach Bildende Kunst (Plakate, Fotocollagen); Start einer offiziellen Schulkampagne unter dem Hashtag #ShareKindness. |
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Reflexion der Lehrkraft |
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Was ist gut gelaufen und warum? Was würde ich beim nächsten Mal ändern? Haben wir die Lernziele erreicht? Inklusion und Wohlbefinden: Was wurde erreicht und was nicht? Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft: Mehrwert? |
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5. Aktivität 5: „Lärmjäger“
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Titel der Aktivität: |
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Lernziele |
- Sensibilisierung für ein nachhaltiges Schulumfeld; - Förderung der Zusammenarbeit, des kritischen Denkens und der praktischen Forschungskompetenzen der Schüler durch das Durchführen von Messungen und das Ziehen von Schlussfolgerungen |
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Zuordnung zu den SDGs |
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden; SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Verantwortung und Solidarität, Werte des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit, Menschenwürde und Gesundheitsversorgung, kulturelle und soziale Verantwortung für das Gemeinwohl, kritisches, evidenzbasiertes Denken. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe der Sekundarstufe (10–13) |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Die Schüler verfügen über Grundkenntnisse zu Lärm und dessen Auswirkungen auf die Gesundheit, können digitale Messgeräte bedienen, kennen den Grundriss der Schule, wissen, wie man Daten sammelt und vergleicht, und arbeiten sicher und verantwortungsbewusst in Gruppen. Sie verfügen über ein erstes Verständnis der Ziele für nachhaltige Entwicklung – sie wissen, dass eine ruhigere Umgebung zu SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen) und SDG 11 (Nachhaltige Gemeinschaften) beiträgt und dass jedes Mitglied der Gemeinschaft durch sein Verhalten zu einer nachhaltigen Umwelt beitragen kann. |
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Dauer |
45’ (Einführung – 10 Min.; Praktische Übung: Messung der Lärmpegel und Aufzeichnung der Ergebnisse – 20 Min.; Analyse und Diskussion der Ergebnisse – 10 Min.; Schlussfolgerungen ziehen und Empfehlungen aussprechen – 5 Min.). |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
Gruppen von 4–5 Schülern. |
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Umfeld |
Innen- und Außenbereiche der Schule. |
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Materialien und Ressourcen |
Smartphones mit Dezibel-Mess-Apps (z. B. „Sound Meter“, „Decibel X“ usw.), Tabellen zur Datenerfassung, ausgedruckte Lagepläne der Schule für den Innen- und Außenbereich, farbige Marker, Bleistifte oder Filzstifte zum Markieren von Lärmzonen. |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
Die Ergebnisse der Aktivität können an den Anschlagtafeln der Schule, auf der Website und in sozialen Medien veröffentlicht sowie bei Gemeinschaftsveranstaltungen vorgestellt werden. |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
Die Gruppen werden gemischt zusammengestellt, um die Zusammenarbeit zwischen Schülern mit unterschiedlichen Fähigkeiten zu fördern und sicherzustellen, dass sich jeder sinnvoll beteiligen kann. Innerhalb jeder Gruppe können den Schülern klare Rollen zugewiesen werden: ein Messspezialist, der für die Ermittlung der Lärmpegel zuständig ist; ein Datenerfasser, der die Messergebnisse protokolliert; ein Analyst, der die Daten auswertet und Lärm Muster identifiziert; sowie ein Sprecher, der die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Gruppe der Klasse vorstellt. |
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Beschreibung |
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Die Schüler messen den Lärmpegel an verschiedenen Orten innerhalb und außerhalb der Schule mithilfe von Dezibel-Mess-Apps auf ihren Smartphones. Die Lärmintensität wird im Klassenzimmer, in den Fluren, in der Cafeteria, auf dem Schulhof und auf der Straße in der Nähe der Schule erfasst. Die Ergebnisse werden systematisch in Datenerfassungstabellen eingetragen, in denen der Messort, die Uhrzeit und der Lärmpegel in Dezibel angegeben werden. Die gesammelten Daten werden anschließend auf den Schulplan übertragen, wobei die Lärmpegel durch einen übersichtlichen Farbcode gekennzeichnet werden (z. B. grün – geringer Lärm, gelb – mittlerer Lärm, rot – hoher Lärm). Bei der Auswertung der Ergebnisse vergleichen die Schüler*innen die Lärmpegel in verschiedenen Bereichen, diskutieren die Ursachen und reflektieren die Auswirkungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lernqualität. In den Diskussionen wird der Zusammenhang mit den SDGs 3 und 11 hervorgehoben und die Bedeutung eines gesunden, sicheren und nachhaltigen Schulumfelds betont. Auf der Grundlage der gesammelten Daten und der visuell dargestellten Lärmkarte formulieren die Schüler fundierte Empfehlungen zur Lärmreduzierung und zur Verbesserung der Umwelt und stärken so ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr aktives Engagement in der Schulgemeinschaft. |
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Bewertung |
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Formative Beurteilung |
- Das Engagement und die Zusammenarbeit der Schüler*innen werden beobachtet. - Die Genauigkeit bei der Verwendung von Messgeräten und der Datenerfassung wird bewertet. - Während der Aktivität wird mündliches Feedback gegeben. |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Die endgültige Lärmkarte und die Genauigkeit der Daten werden bewertet. Die formulierten Schlussfolgerungen und Empfehlungen werden bewertet. Die Fähigkeit, die Auswirkungen von Lärm auf Gesundheit und Umwelt zu erklären, wird bewertet. |
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Schüler Selbstbewertung |
Die Schüler*innen reflektieren ihren Beitrag zur Gruppenarbeit. Sie ermitteln, was sie gelernt haben und was ihnen am besten gelungen ist. Sie überlegen, was sie beim nächsten Mal verbessern könnten. |
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Feedback von Gleichaltrigen |
„Früher dachte ich …, jetzt verstehe ich …“ „Was mich am meisten überrascht hat, war …, weil …“ „Ich habe gelernt, dass Lärm …“ „Mir ist aufgefallen, dass an unserer Schule …“ „Das nächste Mal möchte ich mich verbessern …“ „Die wichtigste Erkenntnis, die ich gewonnen habe, ist …“ „Bei dieser Aktivität habe ich mich gut geschlagen…, weil…“ „Ich kann zu einem ruhigeren Schulklima beitragen, indem ich …“ |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
Lärmmesstabellen und die Lärmkarte der Schule. Zusammenfassung der Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Schüler. Visuelle Darstellungen der Karten, angepasst für Anschlagtafeln oder digitale Plattformen. |
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Nachverfolgung der Auswirkungen |
- Reflexionen der Schüler*innen zu Veränderungen der Lärmpegel und zu ihren eigenen Beiträgen. - Regelmäßige Lärmpegelmessungen an denselben Standorten und Vergleich der Ergebnisse. - Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft (Kommentare, Beobachtungen). - Beobachtete mögliche Veränderungen in der Umgebung oder im Verhalten in den lautesten Bereichen. |
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Verbreitung |
Präsentation der Ergebnisse am schwarzen Brett der Schule und auf der Website. Veröffentlichung in sozialen Medien oder auf der virtuellen Plattform der Schule. Präsentation vor dem Schulrat oder Vertretern der Kommunalverwaltung (z. B. Fachleuten für öffentliche Gesundheit). |
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Nächste Schritte |
Wiederholung der Lärmmessungen in einer anderen Jahreszeit oder unter anderen Umgebungsbedingungen. Ausweitung der Aktivität auf andere Klassen oder Start einer Schulkampagne „Leisere Schule“. Verbinden Sie die Aktivität mit dem Kunstunterricht, indem Sie Plakate zum Thema nachhaltige und gesunde Umwelt gestalten. Integrieren Sie weitere SDGs (z. B. SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum) in zukünftige Aktivitäten. |
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Reflexion der Lehrkraft |
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– Was ist gut gelaufen und warum? – Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? – Lernergebnisse (wurden die Erfolgskriterien erfüllt?) -Inklusion und Wohlbefinden: Was wurde (nicht) erreicht? – Partnerschaften und Gemeinschaft: Welcher Mehrwert wurde geschaffen? |
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6. Aktivität 6: Entwicklung eines Aktionsplans für gute Bildung
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Aktivität 6 (Living Lab) |
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Lernziele |
Am Ende dieser Living-Lab-Aktivität werden die Schüler*innen: - die Kernprinzipien der hochwertigen Bildung (SDG 4) verstehen und beschreiben können. - Fragen des Zugangs, der Chancengleichheit, der Inklusion und des lebenslangen Lernens in ihrer eigenen Gemeinschaft analysieren. - sich an demokratischem Dialog, Debatten und gemeinsamer Problemlösung beteiligen. - realistische, auf Schule und Gemeinschaft ausgerichtete Lösungen auf der Grundlage der SDG-Prinzipien entwickeln. - Verbindungen zwischen Verbesserungen im Bildungsbereich und der Identität, den Werten und den Rechten der EU herstellen. |
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Abstimmung auf die SDGs |
Diese Living-Lab-Aktivität steht im Einklang mit SDG 4 – Hochwertige Bildung und unterstützt zudem: - SDG 5 – Geschlechtergleichstellung - SDG 10 – Weniger Ungleichheiten - SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen - SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (durch Einbindung der Gemeinschaft) |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Die Aktivität stärkt zentrale EU-Werte wie: - Gerechtigkeit und Inklusion - Menschenwürde und Menschenrechte - Demokratische Teilhabe und Dialog - Achtung der Vielfalt - Aktive europäische Bürgerschaft Die Schüler setzen sich damit auseinander, inwiefern Bildung ein gemeinsamer europäischer Wert ist und wie die Verbesserung der Lernumgebungen zum Europäischen Bildungsraum und zu den Zielen des lebenslangen Lernens beiträgt. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe der Sekundarstufe (13–15) |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundlegendes Verständnis der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten. |
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Dauer |
- 90 Minuten (oder 45 Minuten + 45 Minuten) - Einführung und Sicherheit (10 Min.) - Durchführung der Messungen (30 Min.) - Erfassung und Auswertung der Ergebnisse (30 Min.) - Diskussion und Empfehlungen (20 Min.) |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
- Diskussion mit der gesamten Klasse - Kleingruppen (4–5 Schüler) - Debattierteams (Pro / Kontra) |
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Rahmenbedingungen
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Klassenzimmer |
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Materialien und Ressourcen |
- Posterpapier, Filzstifte - Laptops/Tablets - Videos zu SDG 4, Infografiken - EU-Websites und Bildungsportale - Präsentationssoftware |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
- Laden Sie einen Vertreter eines lokalen EU-Informationszentrums oder einen Erasmus+-Experten ein - Präsentieren Sie die Ergebnisse in einer Schulausstellung, auf einer Anschlagtafel in der Gemeinde oder auf einer Online-Plattform - Beziehen Sie Eltern oder lokale NGOs ein, um Feedback zu den vorgeschlagenen Lösungen zu erhalten |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
- Darstellung: Videos, Bildmaterial, einfache Texte, mehrsprachige Ressourcen - Aktives Mitwirken/Ausdruck: Plakate, Folien, Zeichnungen, Möglichkeiten für mündliche Präsentationen - Beteiligung: Auswahl an Rollen, Themen und kreativen Formaten |
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Beschreibung |
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1. Einführung (10 Min.) Die Lehrkraft stellt das Ziel des Living Labs vor: „Gemeinsam werden wir untersuchen, was hochwertige Bildung an unserer Schule bedeutet, und Verbesserungen gemeinsam gestalten.“ Einleitende Diskussion: - Was bedeutet hochwertige Bildung für euch? - Warum ist Bildung ein Menschenrecht? - Was sagt die EU zu Bildung und Gleichberechtigung? Stellen Sie das SDG 4 – Hochwertige Bildung – vor.
2. Präsentation / Recherche (20 Min.) Die Lehrkraft stellt die vier Säulen einer hochwertigen Bildung vor: 1. Zugang 2. Qualität 3. Gerechtigkeit 4. Lebenslanges Lernen Die Schüler sehen sich ein kurzes SDG-Video an. Fragen zur Auseinandersetzung: - Wer hat möglicherweise Schwierigkeiten, lokal oder global Zugang zu Bildung zu erhalten? - Bietet unsere Schule gerechte und inklusive Lernmöglichkeiten? Die Schüler*innen reflektieren über ihr unmittelbares Lernumfeld und beginnen damit die Beobachtungsphase des „Living Lab“.
3. Gruppenarbeit im „Living Lab“ – Problemerkennung und gemeinsames Design (30 Min.) Die Schüler bilden Gruppen von 4–5 Personen und erstellen ein Poster bzw. eine visuelle Darstellung mit dem Titel: „Was macht Bildungsqualität aus?“ Darin enthalten sind: - Schlüsselelemente von SDG 4 - Alltägliche Probleme an ihrer Schule/in ihrer Gemeinde - 2–3 Lösungen (Maßnahmen, die sie in ihrem Living Lab testen oder vorschlagen könnten) - Slogans und visuelle Elemente Der Fokus liegt auf realistischen, von den Schülern selbst initiierten Verbesserungen, z. B.: - System der gegenseitigen Nachhilfe - Antidiskriminierungskampagne - Inklusivere Unterrichtsmaterialien - Umweltfreundlichere, sicherere Lernräume (Verweis auf weitere SDGs)
4. Individualisierung & Integration – SDG-Debatte (25 Min.) Debattenthema: „Was ist für die Verwirklichung einer hochwertigen Bildung wichtiger: Zugang oder Qualität?“ - Team A – Zugang zuerst - Team B – Qualität hat Vorrang Ablauf der Debatte: - 5 Minuten Vorbereitung - 3-minütige Eröffnungsreden (jedes Team) - Gegenargumente und offene Diskussion (6–8 Min.) - 1-minütige Schlussplädoyers Die Debatte bildet den demokratischen Dialog in der EU nach und respektiert dabei unterschiedliche Standpunkte. Der Lehrer fördert: - Respekt - Belege - Klare Struktur - Gleichberechtigte Rollen
5. Präsentationen und Integration (15 Min.) Die Gruppen stellen ihre Poster vor (2–3 Minuten). Die Schüler setzen ihre Projektideen mit den Erkenntnissen aus der Debatte in Verbindung: - Hat sich Ihre Meinung geändert? - Welches Argument hat SDG 4 besser untermauert? Die Schüler entwickeln nun ein gemeinsames Verständnis für die nächsten Schritte im Living Lab.
6. Rückblick und Reflexion (5 Min.) Frage: „Warum ist die Gewährleistung einer hochwertigen Bildung für alle für eine nachhaltige Zukunft unerlässlich?“ Die Schüler verfassen eine kurze Reflexion oder einen Abschlussbericht.
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Bewertung |
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Formative Beurteilung |
- Beobachtung der Zusammenarbeit durch die Lehrkraft - Qualität der Recherche - Teilnahme an der Diskussion - Respektvoller Dialog
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Summative Beurteilung (falls zutreffend) |
Bewertungsraster für: - Richtigkeit der SDG-Inhalte - Relevanz der identifizierten Probleme - Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Living-Lab-Lösungen - Qualität und Klarheit der Argumentation |
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Schüler*innen Selbstbewertung |
Kurze Reflexion zu: - Beitrag zur Gruppe - Leistung in der Debatte - Verständnis der SDGs |
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Feedback von Gleichaltrigen |
Vorlage: - „Früher dachte ich …, aber jetzt denke ich …“ - Die Schüler*innen schildern, wie sich ihr Verständnis von Wasserqualität oder des Untersuchungsprozesses verändert hat. |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
- Fotos von Plakaten - Aufzeichnungen von Diskussionen - Reflexionen der Schüler - Visuelle Prototypen |
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Wirkungsnachweis |
- Reflexionen vor und nach dem Projekt - Veränderung der Einstellung der Schüler*innen gegenüber SDG 4 - Gesteigertes Bewusstsein für die Werte der EU |
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Verbreitung |
- Schulwebsite - EU-bezogene Veranstaltungen (Europe Direct, Erasmus+-Tag) - Pinnwand des Living Lab |
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Nächste Schritte |
- Lösungsansätze der Schüler testen (Pilotprojekt) - Zusammenarbeit mit NGOs oder lokalen Gruppen - Ergebnisse der Schulleitung präsentieren |
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Reflexion der Lehrkraft |
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- Welche Aktivitäten haben das stärkste Engagement gefördert? - Inwieweit hat die Debatte die demokratische Teilhabe gefördert? - Haben die Schüler SDG 4 mit der Identität und den Werten der EU in Verbindung gebracht? - Welche Verbesserungen sollten für den nächsten „Living Lab“-Zyklus vorgenommen werden? |
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7. Aktivität 7: Verbesserung des digitalen Wohlbefindens durch schülergeführte Lösungen
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Aktivität 7 (Living Lab): |
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Lernziele |
Am Ende dieser Living-Lab-Aktivität werden die Schüler: - die Kernprinzipien des digitalen Wohlbefindens verstehen und beschreiben können. - digitale Gewohnheiten analysieren und Risiken wie übermäßige Nutzung, Ablenkung, Cybermobbing und Datenschutzbedenken erkennen. - sich an demokratischem Dialog, Debatten und gemeinsamer Problemlösung beteiligen. - realistische, schulbasierte Living-Lab-Lösungen zur Verbesserung des digitalen Wohlbefindens entwickeln. - die digitale Bürgerschaft mit den Werten, Rechten und der verantwortungsvollen Online-Teilnahme der EU in Verbindung bringen. - Verbinden Sie Verbesserungen im Bildungsbereich mit der Identität, den Werten und den Rechten der EU. |
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Abstimmung auf die SDGs |
Diese „Living Lab“-Aktivität steht im Einklang mit den folgenden Zielen für nachhaltige Entwicklung: - SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen (psychische Gesundheit, sichere digitale Gewohnheiten) - SDG 4 – Hochwertige Bildung (digitale Kompetenz, verantwortungsvoller Umgang mit Technologie) - SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur (Technologie und digitaler Zugang) - SDG 11 – Nachhaltige Gemeinschaften (optionale Verbesserungen im Stadtteil) - SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion (optionale Reduzierung von Abfällen in der Kantine) - SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Online-Sicherheit, Datenschutz, Ethik) |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Die Aktivität stärkt grundlegende EU-Werte wie: - Menschenwürde und Sicherheit (Schutz und Wohlbefinden im Internet) - Gerechtigkeit und Inklusion (Überwindung der digitalen Kluft) - Achtung der Vielfalt (sichere Online-Kommunikation) - Demokratische Teilhabe und Dialog (verantwortungsbewusstes digitales Handeln) - Aktive europäische Bürgerschaft (Rechte und Pflichten im digitalen Raum) Die Schüler*innen setzen sich damit auseinander, inwiefern digitales Wohlbefinden mit den digitalen Rechten der EU und dem Europäischen Aktionsplan für digitale Bildung zusammenhängt. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)] |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundlegendes Verständnis von digitalen Geräten, Internetnutzung und Online-Kommunikation. |
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Dauer |
100 Minuten |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
- Diskussion mit der gesamten Klasse - Kleingruppen (4–5 Schüler) - Debattierteams (Befürworter / Gegner) |
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Umfeld |
Klassenzimmer |
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Materialien und Ressourcen |
- Posterpapier, Filzstifte - Laptops/Tablets - Infografiken zum Thema „Digitales Wohlbefinden“ - EU-Ressourcen zur digitalen Sicherheit (Better Internet for Kids, EU-Digitalstrategie) - Schulumfragen oder Daten zur Bildschirmnutzung (optional) |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
- Laden Sie einen Experten für digitale Sicherheit oder einen Vertreter eines lokalen EU-Informationszentrums ein - Veröffentlichen Sie Living-Lab-Prototypen auf der Schulwebsite oder am schwarzen Brett der Gemeinde - Eltern oder IKT-Lehrkräfte um Feedback bitten
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Barrierefreiheit und Inklusion |
- Darstellung: Videos, Bildmaterial, vereinfachte Texte, mehrsprachige Materialien - Handeln/Ausdruck: Plakate, Infografiken, digitale Folien, mündliche Präsentationen - Beteiligung: Auswahl an Rollen, Problemfeldern (Bildschirmzeit, Datenschutz, Mobbing usw.) |
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Beschreibung |
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Die Lehrkraft stellt das Ziel des Living Labs vor: „Heute werden wir untersuchen, wie gesunde digitale Gewohnheiten aussehen, und gemeinsam Lösungen entwickeln, um das digitale Wohlbefinden an unserer Schule zu verbessern.“ Einstiegsfragen: - Was bedeutet „digitales Wohlbefinden“ für euch? - Wie hilft dir Technologie beim Lernen? - Wann kann die Nutzung digitaler Medien ungesund werden? - Was sagen die EU-Richtlinien zu digitaler Sicherheit und Cyberrechten? Stellen Sie die SDGs vor, die sich auf digitales Wohlbefinden beziehen (3, 4, 9, 16).
2. Präsentation / Recherche (20 Min.) Die Lehrkraft erläutert die wichtigsten Säulen des digitalen Wohlbefindens: - Gesunde Nutzung (ausgewogenes Bildschirmverhalten, Pausen, Schlaf) - Sicherheit (Datenschutz, Cybermobbing, sichere Kommunikation) - Digitale Kompetenz (Quellenbewertung, Vermeidung von Falschinformationen) - Inklusion (gleichberechtigter Zugang zu Technologie) Die Schüler sehen sich ein kurzes Video zum Thema digitales Wohlbefinden an. Fragen zur Diskussion: - Wer könnte Schwierigkeiten mit einer gesunden Nutzung digitaler Medien haben? - Welche digitalen Herausforderungen gibt es an unserer Schule (z. B. Ablenkung, Cybermobbing)? - Wie kann Technologie sicherer und sinnvoller genutzt werden? Die Schüler beginnen mit den Beobachtungen im Living Lab.
3. Gruppenarbeit im Living Lab – Problemerkennung und gemeinsames Design (30 Min.) Die Gruppen erstellen ein Poster/eine visuelle Darstellung mit dem Titel: „Wie können wir das digitale Wohlbefinden an unserer Schule verbessern?“ Enthalten soll es: - Wichtige Grundsätze des digitalen Wohlbefindens - Konkrete Probleme (z. B. übermäßige Handynutzung, Schlafmangel, Falschinformationen) - 2–3 praktische Living-Lab-Lösungen, z. B.: o Handyfreie Zonen o „Digital Balance Buddy“-Programm unter Gleichaltrigen o Aufklärungskampagnen o Workshops zum sicheren Surfen o „Digital Detox“-Herausforderungen o Optionales übergreifendes Thema: Abfallvermeidung in der Kantine oder Verbesserungen im Stadtteil Die Gruppen fügen Bildmaterial, Slogans und Symbole hinzu.
4. Individualisierung & Integration – SDG-Debatte (25 Min.) Debattenthema: „Verbessert oder beeinträchtigt Technologie das Wohlbefinden der Schüler?“ Team A – Technologie verbessert das Wohlbefinden Team B – Technologie schadet dem Wohlbefinden Ablauf der Debatte: - 5 Minuten: Vorbereitung - 3 Minuten pro Team: Eröffnungsplädoyers - Gegenargumente + offene Diskussion (6–8 Minuten) - Schlussplädoyers Schwerpunkte für Lehrkräfte: - respektvolle Kommunikation - evidenzbasiertes Argumentieren - demokratischer Dialog - gleichberechtigte Teilhabe
5. Präsentationen & Integration (15 Min.) Die Gruppen präsentieren ihre Poster (jeweils 2–3 Minuten). Reflexionsfragen: - Hat die Debatte Ihre Sichtweise verändert? - Welche Lösungen spiegeln die SDGs und die Werte der EU am besten wider? - Welche Idee ist für einen Living-Lab-Prototyp am realistischsten?
6. Rückblick und Reflexion (5 Min.) Frage für das Exit-Ticket: „Warum ist digitales Wohlbefinden wichtig für eine nachhaltige und gesunde Zukunft?“ |
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Bewertung |
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Formative Beurteilung |
- Beobachtung der Zusammenarbeit durch die Lehrkraft - Qualität der Antworten bei der Recherche - Teilnahme an der Diskussion - Respektvolle und sichere Kommunikation |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Bewertungsraster für: - Richtigkeit der Konzepte zum digitalen Wohlbefinden - Relevanz der identifizierten Probleme - Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Living-Lab-Lösungen - Qualität der Argumente in der Diskussion |
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Schüler*innen Selbsteinschätzung |
Kurze Reflexion über: - Persönlicher Beitrag - Leistung in der Debatte - Verständnis von digitalem Wohlbefinden und den SDGs |
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Feedback von Gleichaltrigen |
- Wie gut haben wir zusammengearbeitet? - Was habe ich von meiner Gruppe gelernt? - Wie können wir unsere Living-Lab-Lösung verbessern? |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
- Poster und Prototyp-Skizzen - Aufzeichnungen der Diskussionen - Reflexionen der Schüler - Fotos (mit Genehmigung) |
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Wirkungsnachverfolgung |
- Vorher-Nachher-Umfrage zu digitalen Gewohnheiten - Veränderte Einstellung der Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit Technologie - Gesteigertes Bewusstsein für die digitalen Werte der EU |
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Verbreitung |
- Schulwebsite - Veranstaltungen im Rahmen von „Europe Direct“ oder zum „Safer Internet Day“ - „Living Lab“-Ecke oder Pinnwand |
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Nächste Schritte |
- Eine Lösung testen (Pilotwoche) - Zusammenarbeit mit IKT-Lehrkräften, NGOs oder Eltern - Ergebnisse der Schulleitung präsentieren |
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Reflexion der Lehrkraft |
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- Welche Aktivitäten haben das größte Engagement hervorgerufen? - Haben die Schüler ein besseres Verständnis für digitales Wohlbefinden gezeigt? - Inwieweit hat die Debatte die demokratische Teilhabe gefördert? - Welche Verbesserungen können für den nächsten Living-Lab-Zyklus vorgenommen werden? |
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8. Aktivität 8: Umweltfreundlichere Schulen durch Schülerinnovationen: Reduzierung von Lebensmittelabfällen und Förderung nachhaltiger Gewohnheiten
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Aktivität 8 (Living Lab): |
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Lernziele |
Am Ende dieser Living-Lab-Aktivität werden die Schüler: - das Konzept der Lebensmittelverschwendung und deren Auswirkungen auf den Klimawandel verstehen. - die Ernährungsgewohnheiten an der Schule (Cafeteria, Snacks, Lunchboxen) analysieren, um Risiken und Chancen zu identifizieren - sich an demokratischem Dialog, Debatten und gemeinsamer Problemlösung beteiligen. - realistische Living-Lab-Prototypen entwickeln, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und nachhaltigen Konsum zu fördern. - Umweltverantwortung mit EU-Werten wie Nachhaltigkeit, Solidarität und aktiver Bürgerschaft in Verbindung bringen. |
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Abstimmung auf die SDGs |
Diese „Living Lab“-Aktivität steht im Einklang mit: - SDG 2 – Kein Hunger (Abfallvermeidung, Sensibilisierung für die Umverteilung von Lebensmitteln) - SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und verantwortungsvolle Produktion (Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung) - SDG 13 – Klimaschutz (Verringerung der Umweltbelastung) - SDG 11 – Nachhaltige Gemeinschaften (Schule als nachhaltiges Umfeld) |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Die Aktivität stärkt grundlegende EU-Werte: - Menschenwürde (gerechter Zugang zu Lebensmitteln, Reduzierung von Abfall) - Solidarität und Verantwortung (gemeinsame Verantwortung für den Planeten) - Partizipation und Demokratie (von Schülern initiierte Lösungen) - Respekt vor Ressourcen (nachhaltige Nutzung von Materialien und Lebensmitteln) Die Schüler*innen setzen sich damit auseinander, wie die Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich mit dem Europäischen Grünen Deal und der EU-Strategie „Vom Erzeuger zum Verbraucher“ zusammenhängt. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe (13–15) |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundlegendes Verständnis für digitale Geräte, die Nutzung des Internets und Online-Kommunikation. |
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Dauer |
100 Minuten |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
- Diskussion mit der gesamten Klasse - Kleingruppen (4–5 Schüler) - Debattierteams (Befürworter / Gegner) |
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Umfeld |
Beobachtungen im Klassenzimmer / in der Schulcafeteria (Mini-Living-Lab-Spaziergang) |
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Materialien & Ressourcen |
- Posterpapier, Filzstifte - Fotos oder Beispieldaten zu Lebensmittelabfällen in Schulen (echt oder simuliert) - Videos zum Thema Nachhaltigkeit - EU-Ressourcen zu Lebensmittelabfällen und Klimaschutz - Laptops/Tablets |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
- Laden Sie einen Vertreter einer lokalen Umwelt-NGO ein - Teilen Sie die Projektergebnisse mit dem Personal der Schulkantine oder den Eltern - Beziehen Sie die Schülervertretung in die Umsetzung der Prototypen ein |
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Barrierefreiheit und Inklusion |
- Visuelle Darstellungen, Diagramme, mehrsprachige Schlüsselbegriffe - Auswahl an Aufgaben (Zeichnen, Präsentieren, digitales Design) - Klare Satzanfänge für die Argumentation - Rollenverteilung in Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus |
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Beschreibung |
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1. Einführung (10 Min.) Die Lehrkraft stellt die Leitfrage des Living Labs vor: „Wie können wir Lebensmittelverschwendung reduzieren und unsere Schule nachhaltiger gestalten?“ Anregungen zur Einstimmung: - Was ist Lebensmittelverschwendung und warum ist sie ein Problem? - Wo seht ihr Lebensmittelverschwendung an unserer Schule? - In welchem Zusammenhang steht Lebensmittelverschwendung mit dem Klimawandel? - Was sagen die EU-Richtlinien zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln? Bezug zu den SDGs 2, 12, 13.
2. Präsentation / Untersuchung (20 Min.) Die Lehrkraft stellt die wichtigsten Säulen nachhaltiger Ernährungsgewohnheiten vor: - Vermeidung vermeidbarer Verschwendung - Intelligente Portionierung und verantwortungsbewusster Konsum - Wiederverwendung und Recycling von Lebensmittelabfällen - Nachhaltige Produktion und Lieferketten
Die Schüler sehen sich ein kurzes Video zum Thema Lebensmittelabfälle in Europa an. Fragen zur Diskussion in Zweiergruppen: - Wer verschwendet am häufigsten Lebensmittel und warum? - Was sind die Ursachen für Lebensmittelverschwendung an unserer Schule? - Wie könnten einfache Verhaltensänderungen die Verschwendung reduzieren? Die Schüler beginnen mit der „Living Lab“-Beobachtung (Fotos, Notizen, Rundgang durch die Cafeteria).
3. Living-Lab-Gruppenarbeit – Problemerkennung & gemeinsames Design (30 Min.) Die Gruppen erstellen ein Poster mit dem Titel: „Wie können wir Lebensmittelabfälle an unserer Schule reduzieren?“ Enthalten soll das Poster: - Wichtige Nachhaltigkeitsprinzipien - Vor Ort identifizierte konkrete Probleme - 2–3 „Living Lab“-Lösungen, zum Beispiel: o Kampagne „Nimm nur, was du isst“ o Kleinere Tabletts / wählbare Portionsgrößen o Tisch zum Teilen von Lebensmitteln o Kompostbehälter für Bioabfälle o Plakate oder Videos zur Förderung achtsamen Essens o Zusammenarbeit mit dem Kantinenpersonal o Apps zur Erfassung von Abfall Die Gruppen fügen Zeichnungen, Symbole und klare Handlungsschritte hinzu.
4. Individualisierung & Integration – SDG-Debatte (25 Min.) Debattenthema: „Wird Lebensmittelverschwendung hauptsächlich durch Einzelpersonen oder durch Systeme (Schulen, Supermärkte, Unternehmen) verursacht?“ Team A – Individuelle Entscheidungen verursachen mehr Verschwendung Team B – Systeme und Institutionen verursachen mehr Verschwendung Aufbau: - Vorbereitung (5 Min.) - Eröffnungsplädoyers (jeweils 3 Min.) - Gegenargumente und offene Diskussion (6–8 Min.) - Abschließende Erklärungen Der Lehrer legt Wert auf: Respekt, gleichberechtigte Teilnahme, fundierte Argumente, demokratischen Dialog.
5. Präsentationen und Zusammenführung (15 Min.) Jede Gruppe präsentiert ihre Plakate (jeweils 2–3 Minuten). Anregungen zur Reflexion: - Hat die Debatte Ihre Sichtweise verändert? - Welche Lösung ist für unsere Schule am realistischsten? - Inwiefern stehen diese Ideen im Zusammenhang mit den SDGs und den Werten der EU?
6. Rückblick und Reflexion (5 Min.) Abschlussfrage: „Warum ist die Reduzierung von Lebensmittelabfällen wichtig für eine nachhaltige Zukunft?“ |
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Bewertung |
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Formative Beurteilung |
- Beobachtung der Teamarbeit durch die Lehrkraft - Qualität der Analyse der Forschungsfragen - Teilnahme an der Diskussion - Respektvolle, inklusive Kommunikation |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Bewertungsraster für: - Verständnis der Konzepte zur Lebensmittelverschwendung - Realitätsnähe und Kreativität der Lösungsansätze - Qualität der Argumentation |
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Schüler Selbstbewertung |
Reflexion über: - Beiträge - Debattenleistung - Verständnis der SDGs 2, 12, 13 |
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Feedback von Gleichaltrigen |
Feedback zu: - Qualität der Zusammenarbeit - Klarheit der Kommunikation - Verbesserungsvorschläge |
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Dokumentation, Nachweise und Nachverfolgung |
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Zu sammelnde Belege |
- Poster, Prototyp-Skizzen - Fotos (mit Genehmigung) - Reflexionen der Schüler - Aufzeichnungen von Debatten |
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Wirkungsnachverfolgung |
- Vorher-Nachher-Umfrage zu Ernährungsgewohnheiten - Reduzierung des Abfalls in der Mensa - Gesteigertes Bewusstsein für Nachhaltigkeit |
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Verbreitung |
- Schulwebsite - Grüne Woche / Tag der Erde - „Living Lab“-Ecke zum Thema Nachhaltigkeit |
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Nächste Schritte |
- Eine Lösung eine Woche lang testen - Zusammenarbeit mit dem Kantinenpersonal oder dem Öko-Club - Ergebnisse der Schulleitung präsentieren |
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Reflexion der Lehrkraft |
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- Welche Aktivitäten haben zu einem starken Engagement geführt? - Haben die Schüler ein besseres Verständnis für Nachhaltigkeit gezeigt? - Inwiefern hat die Debatte die demokratische Teilhabe gefördert? - Was sollte für den nächsten Zyklus verbessert werden? |
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