Modulaktivitäten
7. Aktivität 7: Verbesserung des digitalen Wohlbefindens durch schülergeführte Lösungen
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Aktivität 7 (Living Lab): |
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Lernziele |
Am Ende dieser Living-Lab-Aktivität werden die Schüler: - die Kernprinzipien des digitalen Wohlbefindens verstehen und beschreiben können. - digitale Gewohnheiten analysieren und Risiken wie übermäßige Nutzung, Ablenkung, Cybermobbing und Datenschutzbedenken erkennen. - sich an demokratischem Dialog, Debatten und gemeinsamer Problemlösung beteiligen. - realistische, schulbasierte Living-Lab-Lösungen zur Verbesserung des digitalen Wohlbefindens entwickeln. - die digitale Bürgerschaft mit den Werten, Rechten und der verantwortungsvollen Online-Teilnahme der EU in Verbindung bringen. - Verbinden Sie Verbesserungen im Bildungsbereich mit der Identität, den Werten und den Rechten der EU. |
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Abstimmung auf die SDGs |
Diese „Living Lab“-Aktivität steht im Einklang mit den folgenden Zielen für nachhaltige Entwicklung: - SDG 3 – Gesundheit und Wohlergehen (psychische Gesundheit, sichere digitale Gewohnheiten) - SDG 4 – Hochwertige Bildung (digitale Kompetenz, verantwortungsvoller Umgang mit Technologie) - SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur (Technologie und digitaler Zugang) - SDG 11 – Nachhaltige Gemeinschaften (optionale Verbesserungen im Stadtteil) - SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und Produktion (optionale Reduzierung von Abfällen in der Kantine) - SDG 16 – Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (Online-Sicherheit, Datenschutz, Ethik) |
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Verbindung zu den Werten und der Identität der EU |
Die Aktivität stärkt grundlegende EU-Werte wie: - Menschenwürde und Sicherheit (Schutz und Wohlbefinden im Internet) - Gerechtigkeit und Inklusion (Überwindung der digitalen Kluft) - Achtung der Vielfalt (sichere Online-Kommunikation) - Demokratische Teilhabe und Dialog (verantwortungsbewusstes digitales Handeln) - Aktive europäische Bürgerschaft (Rechte und Pflichten im digitalen Raum) Die Schüler*innen setzen sich damit auseinander, inwiefern digitales Wohlbefinden mit den digitalen Rechten der EU und dem Europäischen Aktionsplan für digitale Bildung zusammenhängt. |
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Alter/Stufe |
Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)] |
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Vorkenntnisse/Voraussetzungen |
Grundlegendes Verständnis von digitalen Geräten, Internetnutzung und Online-Kommunikation. |
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Dauer |
100 Minuten |
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Gruppengröße und Gruppeneinteilung |
- Diskussion mit der gesamten Klasse - Kleingruppen (4–5 Schüler) - Debattierteams (Befürworter / Gegner) |
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Umfeld |
Klassenzimmer |
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Materialien und Ressourcen |
- Posterpapier, Filzstifte - Laptops/Tablets - Infografiken zum Thema „Digitales Wohlbefinden“ - EU-Ressourcen zur digitalen Sicherheit (Better Internet for Kids, EU-Digitalstrategie) - Schulumfragen oder Daten zur Bildschirmnutzung (optional) |
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Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional) |
- Laden Sie einen Experten für digitale Sicherheit oder einen Vertreter eines lokalen EU-Informationszentrums ein - Veröffentlichen Sie Living-Lab-Prototypen auf der Schulwebsite oder am schwarzen Brett der Gemeinde - Eltern oder IKT-Lehrkräfte um Feedback bitten
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Barrierefreiheit und Inklusion |
- Darstellung: Videos, Bildmaterial, vereinfachte Texte, mehrsprachige Materialien - Handeln/Ausdruck: Plakate, Infografiken, digitale Folien, mündliche Präsentationen - Beteiligung: Auswahl an Rollen, Problemfeldern (Bildschirmzeit, Datenschutz, Mobbing usw.) |
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Beschreibung |
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Die Lehrkraft stellt das Ziel des Living Labs vor: „Heute werden wir untersuchen, wie gesunde digitale Gewohnheiten aussehen, und gemeinsam Lösungen entwickeln, um das digitale Wohlbefinden an unserer Schule zu verbessern.“ Einstiegsfragen: - Was bedeutet „digitales Wohlbefinden“ für euch? - Wie hilft dir Technologie beim Lernen? - Wann kann die Nutzung digitaler Medien ungesund werden? - Was sagen die EU-Richtlinien zu digitaler Sicherheit und Cyberrechten? Stellen Sie die SDGs vor, die sich auf digitales Wohlbefinden beziehen (3, 4, 9, 16).
2. Präsentation / Recherche (20 Min.) Die Lehrkraft erläutert die wichtigsten Säulen des digitalen Wohlbefindens: - Gesunde Nutzung (ausgewogenes Bildschirmverhalten, Pausen, Schlaf) - Sicherheit (Datenschutz, Cybermobbing, sichere Kommunikation) - Digitale Kompetenz (Quellenbewertung, Vermeidung von Falschinformationen) - Inklusion (gleichberechtigter Zugang zu Technologie) Die Schüler sehen sich ein kurzes Video zum Thema digitales Wohlbefinden an. Fragen zur Diskussion: - Wer könnte Schwierigkeiten mit einer gesunden Nutzung digitaler Medien haben? - Welche digitalen Herausforderungen gibt es an unserer Schule (z. B. Ablenkung, Cybermobbing)? - Wie kann Technologie sicherer und sinnvoller genutzt werden? Die Schüler beginnen mit den Beobachtungen im Living Lab.
3. Gruppenarbeit im Living Lab – Problemerkennung und gemeinsames Design (30 Min.) Die Gruppen erstellen ein Poster/eine visuelle Darstellung mit dem Titel: „Wie können wir das digitale Wohlbefinden an unserer Schule verbessern?“ Enthalten soll es: - Wichtige Grundsätze des digitalen Wohlbefindens - Konkrete Probleme (z. B. übermäßige Handynutzung, Schlafmangel, Falschinformationen) - 2–3 praktische Living-Lab-Lösungen, z. B.: o Handyfreie Zonen o „Digital Balance Buddy“-Programm unter Gleichaltrigen o Aufklärungskampagnen o Workshops zum sicheren Surfen o „Digital Detox“-Herausforderungen o Optionales übergreifendes Thema: Abfallvermeidung in der Kantine oder Verbesserungen im Stadtteil Die Gruppen fügen Bildmaterial, Slogans und Symbole hinzu.
4. Individualisierung & Integration – SDG-Debatte (25 Min.) Debattenthema: „Verbessert oder beeinträchtigt Technologie das Wohlbefinden der Schüler?“ Team A – Technologie verbessert das Wohlbefinden Team B – Technologie schadet dem Wohlbefinden Ablauf der Debatte: - 5 Minuten: Vorbereitung - 3 Minuten pro Team: Eröffnungsplädoyers - Gegenargumente + offene Diskussion (6–8 Minuten) - Schlussplädoyers Schwerpunkte für Lehrkräfte: - respektvolle Kommunikation - evidenzbasiertes Argumentieren - demokratischer Dialog - gleichberechtigte Teilhabe
5. Präsentationen & Integration (15 Min.) Die Gruppen präsentieren ihre Poster (jeweils 2–3 Minuten). Reflexionsfragen: - Hat die Debatte Ihre Sichtweise verändert? - Welche Lösungen spiegeln die SDGs und die Werte der EU am besten wider? - Welche Idee ist für einen Living-Lab-Prototyp am realistischsten?
6. Rückblick und Reflexion (5 Min.) Frage für das Exit-Ticket: „Warum ist digitales Wohlbefinden wichtig für eine nachhaltige und gesunde Zukunft?“ |
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Bewertung |
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Formative Beurteilung |
- Beobachtung der Zusammenarbeit durch die Lehrkraft - Qualität der Antworten bei der Recherche - Teilnahme an der Diskussion - Respektvolle und sichere Kommunikation |
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Summative Bewertung (falls zutreffend) |
Bewertungsraster für: - Richtigkeit der Konzepte zum digitalen Wohlbefinden - Relevanz der identifizierten Probleme - Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Living-Lab-Lösungen - Qualität der Argumente in der Diskussion |
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Schüler*innen Selbsteinschätzung |
Kurze Reflexion über: - Persönlicher Beitrag - Leistung in der Debatte - Verständnis von digitalem Wohlbefinden und den SDGs |
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Feedback von Gleichaltrigen |
- Wie gut haben wir zusammengearbeitet? - Was habe ich von meiner Gruppe gelernt? - Wie können wir unsere Living-Lab-Lösung verbessern? |
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Dokumentation, Belege und Nachbereitung |
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Zu sammelnde Belege |
- Poster und Prototyp-Skizzen - Aufzeichnungen der Diskussionen - Reflexionen der Schüler - Fotos (mit Genehmigung) |
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Wirkungsnachverfolgung |
- Vorher-Nachher-Umfrage zu digitalen Gewohnheiten - Veränderte Einstellung der Schüler zum verantwortungsvollen Umgang mit Technologie - Gesteigertes Bewusstsein für die digitalen Werte der EU |
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Verbreitung |
- Schulwebsite - Veranstaltungen im Rahmen von „Europe Direct“ oder zum „Safer Internet Day“ - „Living Lab“-Ecke oder Pinnwand |
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Nächste Schritte |
- Eine Lösung testen (Pilotwoche) - Zusammenarbeit mit IKT-Lehrkräften, NGOs oder Eltern - Ergebnisse der Schulleitung präsentieren |
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Reflexion der Lehrkraft |
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- Welche Aktivitäten haben das größte Engagement hervorgerufen? - Haben die Schüler ein besseres Verständnis für digitales Wohlbefinden gezeigt? - Inwieweit hat die Debatte die demokratische Teilhabe gefördert? - Welche Verbesserungen können für den nächsten Living-Lab-Zyklus vorgenommen werden? |
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