Modulaktivitäten

6. Aktivität 6: Europäische Jugend gegen Armut

Titel der Aktivität:
Europäische Jugend gegen Armut

Lernziele

- Die Schüler*innen verstehen die Bedeutung und die Ursachen von Armut in Europa.

- Die Schüler untersuchen, inwiefern Armut mit dem SDG 1 - Keine Armut - und anderen damit verbundenen SDGs (2, 3, 4, 10) zusammenhängt.

- Die Schüler untersuchen, wie die Werte der EU (Gleichheit, Würde, Solidarität, Menschenrechte) den Kampf gegen Armut leiten.

- Die Schüler üben sich in sozialem Engagement, indem sie kleine Plakate zur Sensibilisierung gestalten, auf denen sie realistische Aktionen für Jugendliche vorschlagen.

- Die Schüler*innen reflektieren ihre persönliche und europäische Identität im Zusammenhang mit sozialer Gerechtigkeit.

Zuordnung zu den SDGs

  Primäres SDG: SDG 1 - Keine Armut

  Verwandte SDGs:

SDG 2 - Kein Hunger

SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen

SDG 4 - Hochwertige Bildung

SDG 10 - Weniger Ungleichheiten

SDG 17 - Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Verbindung zu den Werten und der Identität der EU

-            Steht im Einklang mit den europäischen Werten: Solidarität, Inklusion, Gleichheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde.

-            Veranschaulicht, wie die EU Armut durch Sozialpolitik, den Schutz von Rechten und Gemeinschaftsprogramme bekämpft.

-            Hilft den Schülern, sich als aktive europäische Bürger zu verstehen, die sich für Fairness und Chancengleichheit einsetzen.

Alter/Stufe

12-17 Jahre

Vorkenntnisse/Voraussetzungen

Grundlegendes Verständnis sozialer Themen.

Dauer

60 Minuten (auf 90 verlängerbar)

Gruppengröße und

Gruppeneinteilung

-Kleingruppen mit 3-4 Teilnehmern

-Ganze Klasse für die Diskussion

-Individuelle Reflexion

Umfeld

Klassenzimmer; Wandfläche für eine Plakatgalerie

Optionale digitale Hilfsmittel, falls die Plakate online erstellt werden

Materialien &

Ressourcen

 A3-/A4-Papier

  Filzstifte, Buntstifte

  Ausgedruckte SDG-1-Symbole

  Videos/Clips zum Thema Armut in Europa

  Informationsblätter oder jugendgerechte Statistiken

  Haftnotizen für Feedback

Gemeinschaft/

Einbindung von Interessengruppen

(optional)

 Lokale NGO, die sich mit Armut oder Lebensmittelausgaben befasst

 Schulsozialarbeiter

 Freiwillige aus der Gemeinde oder Vertreter der Kommunalverwaltung

Barrierefreiheit und Inklusion

 Vereinfachte Texte und Bilder

 Möglichkeit, zu zeichnen statt zu schreiben

 Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus

 Schritt-für-Schritt-Anleitung

 Barrierefreie Raumaufteilung

Beschreibung

 

Die Schüler*innen setzen sich mit Armut in Europa, ihren Ursachen und ihren Auswirkungen auf Gemeinschaften auseinander. Sie lernen, wie die Werte der EU und das SDG 1 die Bemühungen zur Armutsbekämpfung leiten. In Gruppen erstellen sie Mini-Poster zum Thema soziales Engagement, die das Bewusstsein schärfen und einfache Aktionen für Jugendliche vorschlagen (z. B. Spendenaktionen, Abfallvermeidung, ehrenamtliches Engagement). Die Poster werden in einer Galerie im Klassenzimmer ausgestellt.

 

Bewertung

Formative Bewertung

Fragen der Lehrkraft während der Diskussionen

Beobachtung der Gruppenarbeit

Zwischenkontrolle: „Nennt mir eine Ursache und eine Lösung, die ihr identifiziert habt.“

Summative Bewertung (falls zutreffend)

Mini-Poster, bewertet anhand einer einfachen Rubrik (Klarheit, Bezug zu EU/SDGs, Handlungsvorschläge, visuelle Darstellung)

Optionale 1-2-minütige Gruppenpräsentation

Schüler

Selbstbewertung

Reflexionsfrage:
„Welche Maßnahmen gegen Armut kann ich persönlich ergreifen?“

Feedback von Mitschülern

Galerie-Rundgang

Die Schüler hinterlassen Kommentare auf Haftnotizen („Mir gefällt …“, „Das hat mich zum Nachdenken gebracht …“, „Eine Frage, die ich habe …“)

Dokumentation, Belege & Nachbereitung

Zu sammelnde Belege

 -Fotos der Plakate

-Reflexionen der Schüler

 -Notizen oder Zitate aus den Diskussionen

Wirkungsnachverfolgung

 -Kurze Frage vor/nach der Aktivität: „Was können junge Menschen tun, um Armut zu verringern?“

 -Beobachtetes Engagement während der Zusammenarbeit

Verbreitung

Plakate im Schulflur aushängen

Veröffentlichung im Schulnewsletter, auf der Website oder in der EU-Ecke

Austausch von Postern mit Partnerschulen (eTwinning)

Nächste Schritte

Eine Spendenaktion für Lebensmittel und Kleidung organisieren

Verbindung zu Unterrichtseinheiten zu Ungleichheit, Migration oder EU-Sozialpolitik herstellen

Laden Sie einen Gastredner ein

Reflexion der Lehrkraft

  Was hat gut funktioniert und warum?

  Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

  Haben die Schüler die Erfolgskriterien erfüllt?

  Wer hat sich voll und ganz eingebracht? Wer brauchte mehr Unterstützung?

  Haben Partnerschaften mit lokalen Akteuren einen Mehrwert gebracht?