Modulaktivitäten

3. Aktivität 3: „Untersuchung der Wasserqualität - Ist unser Wasser sauber?“

Titel der Aktivität:
 Untersuchung der Wasserqualität - Ist unser Wasser sauber?

Lernziele

Untersuche die Wasserqualität mithilfe einfacher STEAM-Methoden.

Verstehen, wie sich Wasserverschmutzung auf die menschliche Gesundheit und Ökosysteme auswirkt.

Kritisches Denken, Datenanalyse und Problemlösungsfähigkeiten entwickeln.

Eine positive Einstellung zur nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen entwickeln.

Abstimmung auf die SDGs

SDG 6 - Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen

SDG 14 - Leben unter Wasser

Verbindung zu den Werten und der Identität der EU

- Verantwortungsbewusster Konsum und Umweltbewusstsein.

- Menschenwürde und das Recht auf eine gesunde, sichere Umwelt.

-Bürgerschaft und Verantwortung für das Wohlergehen der Gemeinschaft.

Alter/Stufe

Schüler im Alter von 10-11 Jahren (Ende der Grundschulzeit)

Vorkenntnisse/Voraussetzungen

Grundkenntnisse über die Natur und Wasser als Ressource.

Fähigkeit, einfache Messungen durchzuführen und Daten zu erfassen.

Dauer

90 Minuten (oder 45 Minuten + 45 Minuten)

Einführung und Sicherheit (10 Min.)

Durchführung der Messungen (30 Min.)

Erfassung und Auswertung der Ergebnisse (30 Min.)

Diskussion und Empfehlungen (20 Min.)

Gruppengröße und Gruppeneinteilung

 3-4 Schüler pro Gruppe; jede Gruppe untersucht eine eigene Wasserprobe oder einen eigenen Parameter.

Umfeld

 

 

Klassenzimmer / Außenbereich / Schulgelände / nahegelegenes Gewässer.

Materialien und Ressourcen

 

Wassertest-Sets (pH-Wert, Trübung, Temperatur, Klarheit).

 

Glasbehälter für Proben.

 

Thermometer, Messzylinder, Messtabellen.

 

Arbeitsblätter zur Datenerfassung.

Wenn möglich - Tablets zum Fotografieren und Notieren.

Einbeziehung der Gemeinde/Interessengruppen (optional)

- Eine Zusammenarbeit mit einem lokalen Experten oder Umweltspezialisten ist möglich.

-Präsentieren Sie die Forschungsergebnisse vor der Schulgemeinschaft oder den Eltern.

-Nutzung der gesammelten Daten zur Gestaltung einer schulischen Umweltkampagne.

Barrierefreiheit und Inklusion

Rollen: Messende, Fotografen, Analysten, Präsentationsentwickler.

Einfache, visuelle Tests, die für eine Vielzahl von Lernbedürfnissen geeignet sind.

Klare Anweisungen und strukturierte Tabellen.

Beschreibung

Dies ist eine praktische, forschungsorientierte Aktivität, die den Schülern helfen soll zu verstehen, welche Wasserqualitätsindikatoren die menschliche Gesundheit und den Zustand von Ökosystemen beeinflussen. Die Lehrkraft stellt kurz die Ursachen der Wasserverschmutzung vor, erläutert den Zweck der Untersuchung und die Sicherheitsregeln.

Die Gruppen untersuchen verschiedene Wasserproben (aus Wasserhähnen, Teichen, Pfützen, Regenauffangbehältern usw.) oder führen verschiedene Messungen durch. Die Schüler messen den pH-Wert, die Temperatur, die Klarheit und das Aussehen des Wassers, tragen die Ergebnisse in eine Tabelle ein und vergleichen sie mit den Standards für sauberes Wasser.

Anschließend diskutieren alle Gruppen, welche Faktoren die Unterschiede verursacht haben könnten, und geben Empfehlungen zur Verringerung der Wasserverschmutzung und zum Schutz der Wasserressourcen. Zum Schluss präsentieren die Gruppen ihre Schlussfolgerungen und veranschaulichen diese mit Fotos oder kurzen Kommentaren.

Bewertung

Formative Bewertung

 

Genaue Messungen und Einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

Fähigkeit, Daten zu analysieren und Ergebnisse zu erklären.

Aktive Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe.

Klar formulierte Vorschläge zum Schutz des Wassers.

 

Summative Bewertung (falls zutreffend)

Ausgefülltes Untersuchungsblatt und eine kurze Gruppenpräsentation.

Schüler

Selbstbewertung

Verstehe ich, welche Wasserindikatoren Aufschluss über die Wasserqualität geben?

Kann ich erklären, wie Menschen zur Wasserverschmutzung beitragen?

Was kann ich persönlich tun, um in meiner Umgebung etwas zu bewirken?

 

Feedback von Mitschülern

Beispiel:

„Früher dachte ich …, aber jetzt denke ich …“

Die Schüler*innen schildern, wie sich ihr Verständnis von Wasserqualität oder des Untersuchungsprozesses verändert hat.

Dokumentation, Belege und Nachbereitung

Zu sammelnde Belege

 

Ausgefüllte Untersuchungsbögen.

 

Fotos von den Messungen.

 

Aufzeichnungen oder Folien der Gruppenpräsentationen.

 

Wenn die Schule am „Eco-Schools“-Programm teilnimmt, können die Ergebnisse in Umweltüberwachungsberichte aufgenommen werden.

Wirkungsnachverfolgung

Reflexionen der Schüler.

Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen im Klassenzimmer oder in der Schule.

Verhaltensänderungen der Schüler (Wassereinsparung, Umweltbewusstsein).

Verbreitung

 

Präsentation vor der Schulgemeinschaft.

Veröffentlichung in den sozialen Medien der Schule.

Ausstellung im Flur: „Ergebnisse unserer Wasseruntersuchung“.

 

Zusammenarbeit mit lokalen Umweltzentren.

 

Nächste Schritte

Die Untersuchung in einer anderen Jahreszeit wiederholen und die Ergebnisse vergleichen.

Integration von Mathematik (Diagramme), Biologie (Wasserbiodiversität) und Informatik (Datenvisualisierung).

Ein langfristiges „Schulprojekt zur Wasserüberwachung“ starten.

Reflexion der Lehrkraft

 

Was hat gut funktioniert und warum?

Wo hatten die Schüler Schwierigkeiten?

Haben wir die Lernziele erreicht?

Inwieweit ist es uns gelungen, alle Schüler einzubeziehen?

Inwiefern hat die Gemeinschaft von der Aktivität profitiert?