Zusätzliche Materialien

3. Fallbeispiel 3 – Das geheime Leben unserer Brotdosen

Kurzbeschreibung

Bei dieser Aktivität werden die Schüler*innen zu „Nachhaltigkeits-Detektiv*innen“ und finden heraus, wie Snacks und Pausenbrote im Alltag die Umwelt belasten.

Die Schüler*innen verfolgen die Reise eines einzelnen Produkts (z. B. eines in Plastik verpackten Apfels oder eines Saftkartons) von der Herstellung bis zur Entsorgung.

Die Klasse untersucht den Müll im Essbereich und sortiert ihn in Kompost, Wertstoffe und „ewigen Müll“ (Mülldeponie). Wenn sichtbar wird, wie viel Plastik sich in einer Woche ansammelt, verbinden die Schüler*innen ihre Gewohnheiten mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung 12 (Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion) und 14 (Leben unter Wasser).

Zum Abschluss gibt es für die ganze Schule die „Null-Müll-Pausenbrot-Challenge“. So lernen Kinder die Kreislaufwirtschaft auf verständliche Weise kennen.

Lernziele

• Die Abfallhierarchie verstehen: zwischen Vermeiden, Wiederverwenden und Recyceln unterscheiden und einschätzen, was am meisten bringt.

• In Zusammenhängen denken: den Lebensweg eines Produkts verfolgen und verstehen, wie Müll von hier die Ozeane und die Meerestiere auf der ganzen Welt beeinflusst.

• Verantwortung für die Gemeinschaft: einen praktischen Plan entwickeln und vorstellen, wie an der Schule weniger Plastik verbraucht wird.

Format/Link zur Quelle 

Interaktives Material: The World's Largest Lesson – Ziel 12

Empfohlener Einsatz


• Modul 4 – Unser Planet, unsere Verantwortung

• Aktion: eine „Müll-Galerie“ gestalten, in der die Schüler*innen aufschreiben, wie viele Jahre es dauert, bis verschiedene Arten von Müll zerfallen (z. B. eine Plastikflasche – 450 Jahre).

• Gespräch: Warum sind manche gesunden Lebensmittel in Plastik verpackt? Sucht nach „nackten“ (unverpackten) Alternativen.