Modulaktivitäten

7. Aktivität 7: Europas Herausforderungen – Gemeinsame Antwort


Titel der Aktivität: Europas Herausforderungen – Gemeinsame Antwort

 

Lernziele

Die Schüler*innen werden in der Lage sein:

• die wichtigsten Herausforderungen zu benennen, denen sich die Europäische Union derzeit gegenübersieht.

• zu erklären, wie sich diese Herausforderungen auf die europäischen Bürger auswirken.

• durch Zusammenarbeit Lösungen auf EU-Ebene und auf Bürgerebene vorschlagen.

• gemeinsame Ideen selbstbewusst und klar zu präsentieren.

Abstimmung auf die SDGs

• SDG 13: Klimaschutz – Zusammenarbeit im Umweltbereich

• SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen – Friedenskonsolidierung, demokratische Teilhabe

• SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen – Reaktion auf Gesundheitskrisen

• SDG 10: Weniger Ungleichheiten – Migration, Inklusion

Verbindung zu den Werten und der Identität der EU

Solidarität, Frieden, Inklusion, gemeinsame Verantwortung, Beteiligung junger Menschen

(Wie Europäer bei gemeinsamen Problemen zusammenarbeiten.)

Alter/Stufe

 Oberstufe der Grundschule (10–12) / Unterstufe der Sekundarstufe (13–15)]

Vorkenntnisse/Voraussetzungen

Grundlegendes Verständnis von:

• was die EU ist

• was Staatsbürgerschaft bedeutet

•Eine kurze Einführungsdiskussion aktiviert das Vorwissen.

Dauer

Insgesamt 25 Minuten

• Einführung: 2 Min.

• Gruppenaufgabe: 10 Min.

• Präsentationen: 2 Min./Gruppe

• Reflexion: 3 Min.

Gruppengröße und Gruppeneinteilung

Gruppen zu 3–5 Personen, gemischte Leistungsstufen.

Umfeld

Klassenzimmer oder Hybridunterricht mit digitalen Hilfsmitteln.

Materialien und Ressourcen

• Gedruckte Herausforderungskarten (6 Versionen)

• Arbeitsblätter: „Gemeinsam eine Herausforderung meistern“

• Whiteboard oder digitale Tafel

• Filzstifte, A3-/A4-Papier

(Materialien sind im hochgeladenen Unterrichtsentwurf aufgeführt)

Einbeziehung der Gemeinschaft/Interessengruppen (optional)

Wendet sich an das örtliche Europe-Direct-Zentrum, um Folgeaktivitäten oder eine Ausstellung zu organisieren.

Barrierefreiheit und Inklusion

• Die Schüler entscheiden sich für zeichnerische oder schriftliche Antworten – gemäß dem Prinzip des Universal Design for Learning (UDL).

 • Gemischte Gruppen gewährleisten gegenseitige Unterstützung.

Beschreibung

Jede Gruppe erhält eine Herausforderung auf EU-Ebene:

• Klimawandel • Sicherheit und Frieden • Migration und Flüchtlinge

• Cybersicherheit • Energieabhängigkeit • Gesundheitskrisen

 

Die Gruppen diskutieren und bearbeiten vier Fragestellungen:

• Wie wirkt sich dieses Problem auf die Menschen aus?

• Was kann die EU tun?

• Was können die Bürger tun?

• Eine kreative und realistische Lösung

 

Die Gruppen präsentieren ihre Ideen jeweils in 2 Minuten.

Die Klasse gibt positives Feedback zur Zusammenarbeit und Kreativität.

Bewertung

Formative Beurteilung

Formativ

• Beobachtungscheckliste (Beteiligung, Austausch von Ideen, angewandte EU-Konzepte)

• Anregungen der Lehrkraft während der Gruppenarbeit

Summative Bewertung (falls zutreffend)

• Gruppenpräsentation, bewertet anhand einer einfachen Bewertungsmatrix

(Kriterien: Klarheit, Teamarbeit, umsetzbare Ideen)

Selbstbewertung

Selbstbewertung

Fragen für den Abschlussfragebogen:

• Eine Sache, die ich heute über die EU gelernt habe…

• Eine Möglichkeit, wie Bürger (mich eingeschlossen) helfen können…

Feedback von Mitschülern

Zwei Sterne und ein Wunsch (2 Dinge, die ihnen gefallen haben, 1 Vorschlag)

Dokumentation, Belege und Nachbereitung

Zu sammelnde Belege

Gesammelte Belege:

• Fotos von Plakaten

• Ausgefüllte Arbeitsblätter

• Kurzes Video der Präsentationen

Wirkungsnachweis

• Die Schüler nennen mindestens zwei Aufgaben der EU im Zusammenhang mit den Herausforderungen

• Gestärktes Vertrauen in eine gemeinsame europäische Identität

Verbreitung

• Schulaushang oder Veranstaltung zum Europatag

• Einreichung bei Europe Direct

• Die Zusammenfassung kann zur Veröffentlichung an die Website des EuroCivic Lab-Projekts (eurociviclab.eu) und an die Social-Media-Seiten gesendet werden, und zwar per E-Mail an foldrajz@uni-eszterhazy.hu

Nächste Schritte

• Ladet einen EU-Experten oder einen Universitätsprofessor ein (online/vor Ort)

• Anknüpfung an Aktivität 2 (Bildung eines Superteams)

Reflexion der Lehrkraft

• Was hat gut funktioniert und warum?

• Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

• Lernergebnisse (wurden die Erfolgskriterien erfüllt?)

• Inklusion und Wohlbefinden: Wer wurde (nicht) erreicht?

• Partnerschaften und Gemeinschaft: Mehrwert geschaffen?